General Mills Aktie: Lichtblick vergebens?
General Mills hat seine Finanzziele für das Geschäftsjahr 2026 nach unten korrigiert. Ein schwieriges Marktumfeld und eine schleppende Erholung der Absatzmengen zwingen den US-Konzern zu deutlich vorsichtigeren Schätzungen. Die Ankündigung löste am Markt bereits deutliche Kursabschläge von rund sieben Prozent aus.
Deutliche Korrekturen beim Ausblick
Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun einen Rückgang des organischen Nettoumsatzes um 1,5 bis 2 Prozent. Zuvor lag die Spanne noch zwischen einem Minus von einem Prozent und einem leichten Plus von einem Prozent. Auch bei den Erträgen fallen die Prognosen schwächer aus: Der bereinigte operative Gewinn sowie das bereinigte verwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) sollen währungsbereinigt um 16 bis 20 Prozent sinken. Dies ist eine deutliche Ausweitung gegenüber der vorherigen Schätzung, die von einem Rückgang zwischen 10 und 15 Prozent ausging.
Lediglich bei der Cashflow-Generierung bleibt das Management zuversichtlich. Die Umwandlungsrate des freien Cashflows soll weiterhin mindestens 95 Prozent des bereinigten Nachsteuerergebnisses erreichen.
Konsumverhalten im Wandel
Verantwortlich für den vorsichtigeren Ausblick ist vor allem das veränderte Verhalten der Verbraucher. Angesichts der Marktunsicherheit und einer schwachen Stimmung suchen besonders einkommensschwächere Haushalte verstärkt nach Sonderangeboten. Dies erschwert eine Erholung der Absatzmengen, da verstärkte verkaufsfördernde Maßnahmen die Margen zusätzlich belasten.
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Kann die neue Innovationsstrategie diesen Trend rechtzeitig stoppen? Das Unternehmen sieht sich zusätzlich mit dem Einfluss von Abnehmmedikamenten (GLP-1) konfrontiert. Diese führen dazu, dass Konsumenten vermehrt zu kleineren Portionen und nährstoffreicheren Lebensmitteln greifen. General Mills reagiert darauf mit einer gezielten Anpassung des Produktmixes.
Fokus auf Innovation und KI
Um langfristig wieder zu wachsen, setzt das Management auf seine „Accelerate“-Strategie. Dabei stehen globale Marken und Innovationen im Vordergrund, die Trends wie einen höheren Protein- und Ballaststoffgehalt aufgreifen. Für das Geschäftsjahr 2026 plant der Konzern, rund 25 Prozent des Nettoumsatzes durch neue Produkte zu generieren.
Zur Unterstützung der Produktentwicklung und der Marketingstrategien setzt das Unternehmen verstärkt auf künstliche Intelligenz. Ziel ist es, die Effizienz bei der Einführung neuer Sorten zu steigern und die Kundenansprache präziser zu gestalten. Der Erfolg der Strategie hängt nun maßgeblich davon ab, ob diese Neuprodukte die rückläufigen Absatzmengen im Bestandsgeschäft zeitnah kompensieren können.
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