Rieter Aktie: Übernahme abgeschlossen
Die Übernahme der Barmag-Sparte durch Rieter ist formal beendet. Gestern bestätigte der Verkäufer Oerlikon per Ad-hoc-Mitteilung das endgültige Closing der Transaktion. Damit schließt Rieter einen strategischen Prozess ab, der die Bilanz und die Kapitalstruktur des Unternehmens grundlegend verändert hat.
Details zur Milliarden-Transaktion
Der formelle Vollzug des Verkaufs fand bereits am 2. Februar statt. Für den Verkäufer Oerlikon resultiert aus der Trennung ein Nettobuchgewinn von 287 Millionen Schweizer Franken (CHF). Zeitgleich mit der Vollzugsmeldung präsentierte Oerlikon seine Bilanz für das Jahr 2025, die einen Umsatz von 1,568 Milliarden CHF bei einer EBITDA-Marge von 17,3 Prozent ausweist.
Für Rieter bedeutet der Abschluss vor allem operative Klarheit. Das Unternehmen hatte zur Finanzierung des rund 800 Millionen CHF schweren Pakets massive Kapitalmaßnahmen ergriffen. Neben einer garantierten Kapitalerhöhung über 400 Millionen CHF floss eine Privatplatzierung in Höhe von 77 Millionen CHF in die Akquisition.
Bilanzielle Folgen für Aktionäre
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Die Dimension des Zukaufs hinterließ deutliche Spuren in der Aktionärsstruktur. Durch die notwendigen Kapitalerhöhungen kam es für Altaktionäre zu einem rechnerischen Verwässerungseffekt von etwa 1:29.
Zudem stieg die Verschuldung spürbar an. Nach Abschluss der Transaktion liegt der Nettoverschuldungsgrad beim etwa Dreifachen des operativen Ergebnisses (EBITDA). Kann Rieter die hohe Verschuldung durch eine effiziente Integration der neuen Sparte nun zügig abbauen?
Fokus auf die Integration
Mit dem formalen Closing tritt das Vorhaben nun in die entscheidende Phase ein. Rieter muss die Barmag-Einheit operativ in die bestehenden Konzernstrukturen eingliedern, um die geplanten Synergien zu heben. In den kommenden Quartalen wird der Fokus der Anleger vor allem darauf liegen, wie schnell das Unternehmen die Verschuldungsquote senken und die Profitabilität der neuen Einheit stabilisieren kann.
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