General Mills Aktie: Skepsis wächst
Während die US-Börsen am heutigen Montag feiertagsbedingt geschlossen bleiben, sorgt eine neue Analystenbewertung bei General Mills für Gesprächsstoff. Die Großbank UBS sieht trotz der defensiven Ausrichtung des Lebensmittelkonzerns weiteres Abwärtspotenzial für den Titel. Kann das Unternehmen diesen negativen Trend durch neue Produktlinien und seine hohe Dividendenrendite abfangen?
- UBS-Votum: Einstufung auf „Sell“ bestätigt, Kursziel auf 46,00 USD gesenkt.
- Geschäftszahlen: Umsatz von 4,86 Mrd. USD bei sinkenden Nettogewinnen im zweiten Quartal.
- Dividende: Aktuelle Rendite von rund 5,03 Prozent stützt den Aktienkurs.
UBS senkt das Kursziel
Die Schweizer Großbank UBS hat am Wochenende ihre kritische Haltung gegenüber General Mills untermauert. Analyst Peter Grom reduzierte das Kursziel für die Aktie von 47,00 auf 46,00 US-Dollar. Basierend auf dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag bei 48,36 US-Dollar sieht der Experte damit ein Rückschlagrisiko von knapp fünf Prozent.
Diese Einschätzung steht im Kontrast zum breiten Marktkonsens. Während die Mehrheit der Analysten das Papier derzeit mit „Hold“ bewertet und ein durchschnittliches Kursziel von 52,31 US-Dollar veranschlagt, gewichtet Grom die operativen Risiken deutlich stärker.
Operativer Gegenwind belastet
Hintergrund der Skepsis ist das schwierige Umfeld für Hersteller verpackter Lebensmittel. Zwar erwirtschaftete General Mills im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 4,86 Milliarden US-Dollar, doch der Nettogewinn war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Marktbeobachter interpretieren dies als Folge einer schwächeren Konsumnachfrage und eines intensiven Wettbewerbs im Sektor.
Um das Absatzvolumen wieder zu steigern, setzt das Management auf Innovationen. Im Februar startete das Unternehmen in Kooperation mit der Lifestyle-Marke GHOST proteinreiche Varianten bekannter Cerealien wie Cinnamon Toast Crunch. Es bleibt abzuwarten, ob diese neuen Produkte ausreichen, um die allgemein verhaltene Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln zu kompensieren.
Dividende als Sicherheitsnetz
Trotz der operativen Hürden bleibt die Aktie für einkommensfokussierte Investoren interessant. Mit einer quartalsweisen Ausschüttung von 0,61 US-Dollar pro Aktie bietet General Mills eine Dividendenrendite von über fünf Prozent. Dieser verlässliche Cashflow wirkte in der Vergangenheit oft als Kursboden, selbst wenn Analysten vor Bewertungsrisiken warnten.
Beim Handelsstart am morgigen Dienstag wird sich zeigen, wie der Markt die neue UBS-Einschätzung verarbeitet. Sollte der Kurs unter die Marke von 48,00 US-Dollar fallen, rückt das revidierte Kursziel von 46,00 US-Dollar in den Fokus der Chartanalyse.
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