Ford Aktie: BYD-Partnerschaft im Visier
Die Nachricht könnte ein strategischer Meilenstein für den Autoriesen sein: Ford verhandelt offenbar mit dem chinesischen Batterie- und E-Auto-Spezialisten BYD über eine Lieferpartnerschaft für Hybridfahrzeuge. Dies wäre ein weiterer, konkreter Schritt in Fords strategischer Neuausrichtung – weg von der reinen Fokussierung auf Elektroautos und hin zu einer breiteren "Power of Choice"-Strategie.
Strategische Neuausrichtung gewinnt an Kontur
Hintergrund der Gespräche, über die zunächst das Wall Street Journal berichtete, ist Fords grundlegende Kurskorrektur vom Dezember 2025. Damals meldete das Unternehmen einen milliardenschweren Wertberichtigungsposten in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar für seine Elektrofahrzeug-Investitionen und schraubte seine ehrgeizigen All-Electric-Pläne zurück. Stattdessen will das Management Kapital in "ertragsstärkere Gelegenheiten" lenken, darunter eine Ausweitung des Hybrid-Geschäfts. Eine Partnerschaft mit BYD, einem global führenden Anbieter von Batterietechnologie, würde Ford Zugang zu kostengünstigeren und modernen Batteriezellen verschaffen – ein entscheidender Faktor für die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit seiner Hybridmodelle.
Diese strategische Verschiebung wird durch die Marktentwicklung gestützt. Der Absatz von Hybridfahrzeugen stellte im vierten Quartal 2025 in den USA einen neuen Rekord auf, mit einem Jahresplus von fast 22 Prozent. Im Kontrast dazu wurde die Produktion des vollelektrischen F-150 Pickups eingestellt, ohne dass ein Termin für eine Nachfolgegeneration bekannt ist.
Ausblick auf kleinere und günstigere EVs
Die Partnerschaft mit BYD zielt Berichten zufolge zunächst auf Märkte außerhalb der USA ab. Sie ist jedoch nur ein Teil von Fords längerfristigem Plan. Das Unternehmen hat für das Jahr 2027 die Einführung einer neuen, universellen Elektroauto-Plattform angekündigt, die sich auf kleinere und erschwinglichere Modelle konzentrieren soll. Zudem plant Ford für 2026 weitere Kostensenkungen in seinem Produktionssystem. Die Aktie, die in den letzten 30 Tagen eine deutliche Aufwärtsbewegung verzeichnete, wird nun beobachten, wie diese strategischen Puzzleteile ineinandergreifen. Die konkreten Konditionen einer möglichen BYD-Partnerschaft und deren Auswirkung auf die Margen werden für Investoren von zentralem Interesse sein.
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