Ford hat am Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und die fallen durchwachsen aus. Während das Unternehmen für das laufende Jahr optimistisch nach vorne blickt, belastet ein Milliardenverlust im Schlussquartal 2025 die Bilanz. Die Aktie reagierte nachbörslich dennoch mit einem leichten Plus von 1,5 Prozent.

Rote Zahlen im vierten Quartal

Im vierten Quartal 2025 verbuchte Ford einen Nettoverlust von 11,1 Milliarden Dollar oder 2,77 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte der Autobauer noch einen Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar oder 0,45 Dollar je Aktie ausgewiesen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,13 Dollar – deutlich unter den 0,39 Dollar des Vorjahres. Die Umsätze sanken um fünf Prozent von 48,2 Milliarden auf 45,9 Milliarden Dollar.

Die Zahlen zeigen die anhaltenden Herausforderungen im Transformationsprozess. Besonders die Elektroauto-Sparte Model e bleibt ein Sorgenkind: Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Ford hier mit einem Verlust zwischen 4,0 und 4,5 Milliarden Dollar.

Ausblick stimmt Anleger versöhnlich

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Trotz der schwachen Quartalszahlen hält Ford an seiner mittelfristigen Strategie fest. Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBIT zwischen 8,0 und 10,0 Milliarden Dollar an – das liegt im Rahmen der Analystenerwartungen von 8,86 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow soll zwischen 5,0 und 6,0 Milliarden Dollar liegen.

Die Sparte Ford Pro, die Geschäftskunden bedient, bleibt mit einem erwarteten EBIT von 6,5 bis 7,5 Milliarden Dollar das Zugpferd. Das klassische Verbrennergeschäft Ford Blue soll 4,0 bis 4,5 Milliarden Dollar zum operativen Ergebnis beisteuern. Die Finanzsparte Ford Credit wird mit rund 2,5 Milliarden Dollar Gewinn vor Steuern eingeplant.

Interessant: Rund 1,5 Milliarden Dollar der geplanten Investitionen von 9,5 bis 10,5 Milliarden Dollar fließen in den Aufbau von Ford Energy – ein neues Geschäftsfeld, das der Konzern gerade hochfährt. In Deutschland startet Ford gemeinsam mit dem Stromanbieter Octopus Energy ein Angebot für bidirektionales Laden. Kunden der Modelle Capri und Explorer können künftig nicht nur ihr Fahrzeug laden, sondern auch Strom ins Netz zurückspeisen und dabei Bonuszahlungen kassieren.

Die nachbörsliche Kursreaktion deutet darauf hin, dass Investoren den Blick nach vorne richten. Der bestätigte Ausblick gibt Hoffnung, dass Ford die Verlustphase in der Elektromobilität schrittweise hinter sich lassen kann.

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