Flughafen Wien-Aktie: Gesprächsbedarf!
Der Flughafen Wien rechnet für das laufende Jahr mit niedrigeren Passagierzahlen, hauptsächlich aufgrund des Rückzugs von Ryanair und Wizz Air. Das wiederum ist auf staatliche Flugabgaben zurückzuführen, welche nach Ansicht der Branche schlicht zu hoch ausfallen. Immer mehr Airlines, insbesondere aus dem Billigsegment, verlagern Kapazitäten ins günstigere Ausland. Kritik daran kam bereits vom Flughafen selbst als auch von Ryanair und weiteren Airlines.
Nun stimmt auch die Interessenvertretung "Freiheitliche Wirtschaft" (FW) ein und warnt vor negativen Auswirkungen für die österreichische Wirtschaft, sollte die Politik nicht endlich einlenken. Darüber berichtete "Aviation Direct". Mobilität sei laut FW ein wesentlicher Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Um letztere zu sichern, werden neben der Senkung steuerlicher Belastungen auch ein Abbau von Bürokratie und sinkende Lohnnebenkosten gefordert.
Der Flughafen Wien bleibt machtlos
Beim Flughafen Wien dürfte die FW mit solchen Worten offene Türen einrennen. Dort hat das Management sich mit niedrigeren Gebühren bereits darum bemüht, möglichst viele Airlines halten zu können. Ryanair als einer der wichtigsten Billig-Airlines reicht das aber noch nicht aus. Konzernchef Michael O'Leary wetterte erst kürzlich wieder gegen die Abgaben und stellte neue Kapazitäten nur im Falle von Anpassungen auf politischer Ebene in Aussicht.
Solange es solche nicht gibt, bleiben insbesondere die kurzfristigen Aussichten für den Flughafen Wien eher mau. Das Unternehmen will wegfallende Slots mittelfristig zwar wieder füllen, konnte bislang aber nur Partner für einzelne neue Verbindungen gewinnen. Gerechnet wird damit, den Rückzug von Ryanair und anderen bestenfalls 2027 ausgleichen zu können.
Der Geduldsfaden wird strapaziert
Bisher nehmen die Anleger die Ausgangslage noch einigermaßen unaufgeregt zur Kenntnis. Die Flughafen Wien-Aktie verzeichnete zuletzt keine nennenswerten Einbrüche, traut sich aber schon seit Wochen nicht über die Marke von 55 Euro hinaus. Am Dienstag ging es im morgendlichen Handel um 0,7 Prozent auf 54,80 Euro zurück. Je länger die Politik sich den Anliegen aus der Wirtschaft versperrt, desto größer dürfte der Druck an den Märkten ausfallen. Dabei wirkt der Flughafen Wien mehr oder minder machtlos.
Flughafen Wien-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Flughafen Wien-Analyse vom 03. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Flughafen Wien-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Flughafen Wien-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Flughafen Wien: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








