Bereits mehrfach hat sich die irische Billig-Airline Ryanair lautstark und mit klaren Worten über die Luftfahrtsteuern in Österreich echauffiert. Das führte auch dazu, dass der Flugplan für 2026 drastisch reduziert wurde. Am Flughafen Wien sollen in diesem Jahr nur noch 14 statt zuvor 19 Maschinen landen und abheben. Dadurch reduziert sich das Sitzplatzangebot um etwa eine Million. Der Flughafen Wien selbst senkte zum Jahreswechsel zwar seine Gebühren, was Ryanair aber offenbar nicht ausreicht.

Mit Verweis auf andere europäische Länder fordert die Airline abermals zu einem Umdenken in der Politik auf. Selbst Deutschland habe sich durchringen können, zur Jahresmitte die Steuern etwas zu senken. Österreich hingegen halte laut Ryanair-CEO Michael O'Leary an einer "dummen" Steuer fest, welche weniger Einnahmen als Parkstrafen einbrächten.

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Der Flughafen Wien ist machtlos

Mit dem geplanten Rückzug erhöht Ryanair den Druck auf die Politik. Der Flughafen Wien wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, kann aber nur wenig tun. Ryanair stellte eine Ausweitung seiner Kapazitäten nur dann in Aussicht, sollten die Steuern wieder sinken. Die Bundesregierung in Wien scheint sich darauf bisher allerdings nicht einlassen zu wollen.

Wizz Air zieht sich im Frühjahr sogar vollständig aus Wien zurück. Das in Kombination mit den Kürzungen von Ryanair ist der Hauptgrund dafür, dass für 2026 nach Rekorden im Vorjahr wieder mit weniger Passagieren gerechnet wird. Dadurch gehen dem Flughafen Wien nicht nur Einnahmen für Slots durch die Lappen, sondern auch Umsätze am Boden mit Gastronomie und Shops.

Nichts zu machen?

Auch der Flughafen hat letztlich ein Interesse daran, die Airlines bei Laune und die Passagierzahlen möglichst hoch zu halten. Gegenwärtig können die Verantwortlichen aber nur beim Streit mit der Politik zusehen und das Beste hoffen. Das scheint auszureichen, um den Aktienkurs auf einem respektablen Niveau zu stabilisieren. Über die Marke von 55 Euro hinaus trauen die Anteilseigner sich nun aber schon seit einer Weile nicht.

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