Flughafen Wien-Aktie: Die Analysten warten ab!
Vor wenigen Tagen ließ der Flughafen Wien durchblicken, dass es im laufenden Jahr wohl etwas weniger Passagiere als im Rekordjahr 2025 zu verzeichnen geben werde. Angesichts des Rückzugs von Wizz Air und Ryanair war das auch keine große Überraschung. Es bleibt aber bei der Aussicht darauf, dass entstandene Lücken im nächsten Jahr geschlossen werden und 2027 damit wieder Wachstum erreicht werden kann.
Mit diesem Thema beschäftigten sich nun auch die Analysten von NuWays, die sich mit Optimismus aber zurückhalten. Die Prognose für 2026 wird als gemischt bezeichnet. Rückläufige Passagierzahlen reichen aus, um die neutrale Haltung zu bestätigen und das Kursziel leicht von 58 auf 57 Euro zu senken. Verglichen mit dem letzten Schlusskurs bei 55 Euro wird damit letztlich ein Seitwärtstrend in Aussicht gestellt.
Es gibt noch Chancen für den Flughafen Wien
Dass es noch erfreuliche Neuigkeiten geben könnte, das schließen die Börsenprofis nicht auf. Deren Blick richtet sich unter anderem auf Stellungnahmen der Politik zur Luftverkehrssteuer in Österreich. Eben jene gilt als maßgeblich verantwortlich für den Rückzug von Airlines. Ryanair sagte dies auch sehr deutlich und stellt einen erneuten Ausbau von Verbindungen in Aussicht, sollten die Kosten wieder sinken.
Chancen erkennt NuWays zudem in der Ukraine, wo vor dem Krieg bedeutende Umsatzanteile erzielt werden konnten. Sollte es endlich zu einem Friedensabkommen kommen, so würden sich für den Flughafen Wien mittelfristig auch neue Umsatzquellen ergeben. Auf all das und weitere hoffnungsvolle Szenarien wollen die Experten sich aber noch nicht einlassen, solange es an konkreten Signalen in diese Richtung fehlt.
Gelegenheiten voraus?
Es ist verständlich, dass die Blicke der Marktakteure sich beim Flughafen Wien derzeit vor allem auf absehbare Rückgänge bei den Passagierzahlen richten. Sollten solche sich in den kommenden Monaten auch in harten Zahlen zeigen, wären weitere Kursrückgänge wohl kaum auszuschließen. Gut möglich ist aber angesichts des nach wie vor herrschenden Booms in der Luftfahrtbranche, dass sich genau dann interessante Einstiegschancen ergeben könnten. Eine Position auf der Watchlist kann nicht schaden.
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