Siemens Energy Aktie: Steigende Gewinnchancen!
Der Energietechnikkonzern hat heute seinen besten Quartalsauftakt seit Jahren präsentiert. Der Nettogewinn für die drei Monate bis Ende Dezember 2025 schoss auf 677 Millionen Euro hoch – fast das Dreifache des Vorjahreswerts von 198 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,23 auf 0,78 Euro. Der Umsatz legte von 8,94 auf 9,68 Milliarden Euro zu.
Die Aktie reagierte prompt: Bereits im vorbörslichen Handel am Mittwoch markierte der Titel ein neues Allzeithoch und führte die DAX-Gewinnerliste deutlich an. Gegen 9:30 Uhr rangierte Siemens Energy an der Spitze des deutschen Leitindex, während der DAX selbst 0,3 Prozent nachgab.
Rekordaufträge treiben das Geschäft
Der Auftragseingang explodierte regelrecht: 17,60 Milliarden Euro flossen herein, ein Plus von 34 Prozent auf vergleichbarer Basis. Der Auftragsbestand schwoll auf 146 Milliarden Euro an – nach 131 Milliarden vor einem Jahr. Das Book-to-Bill-Verhältnis verbesserte sich von 1,53 auf 1,82, was bedeutet: Die Auftragseingänge wachsen deutlich schneller als der Umsatz.
Besonders beeindruckend entwickelte sich die Sparte Gas Services. Dort wurden 102 neue Großturbinen verkauft, was den höchsten jemals verzeichneten Quartalswert darstellt. Die Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik steigt vor allem durch den weltweiten Ausbau von Rechenzentren – getrieben von künstlicher Intelligenz. Der Bereich steigerte seinen Auftragseingang um 81 Prozent auf 8,80 Milliarden Euro. Die Marge sprang von 14,60 auf 16,60 Prozent.
Netzsparte glänzt mit starker Profitabilität
Grid Technologies, das Geschäft mit Stromnetzen, legte ebenfalls kräftig zu. Die Aufträge stiegen um 22 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro, der Umsatz um 27 Prozent auf 3,10 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sonderposten kletterte von 309 auf 538 Millionen Euro – die Marge weitete sich von 12,50 auf 17,60 Prozent aus.
Der Free Cashflow vor Steuern verdoppelte sich nahezu auf 2,90 Milliarden Euro, verglichen mit 1,53 Milliarden im Vorjahr. Dabei halfen Vorauszahlungen und zeitliche Effekte, die die Vertragsverbindlichkeiten um 2,50 Milliarden Euro ansteigen ließen.
Einzig die Windsparte Siemens Gamesa trübt das Bild: Dort brachen die Aufträge um 34 Prozent auf 1,60 Milliarden Euro ein. Der Auftragsbestand schrumpfte von 39 auf 34 Milliarden Euro. Allerdings gelang es, den Verlust vor Sonderposten deutlich von 374 auf 46 Millionen Euro zu reduzieren.
Prognose bestätigt, Aktienrückkauf geplant
Der Vorstand bestätigte die Jahresprognose: Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet Siemens Energy ein Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent und eine operative Marge vor Sonderposten von 9 bis 11 Prozent. Der Free Cashflow vor Steuern soll zwischen 4,0 und 5,0 Milliarden Euro liegen.
Das Management kündigte zudem an, im zweiten Quartal ein Aktienrückkaufprogramm zu starten. Für die Hauptversammlung wird eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie vorgeschlagen – das entspricht einer Ausschüttungssumme von etwa 0,60 Milliarden Euro.
Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets kommentierte: "Die mit Spannung erwarteten Zahlen von Siemens Energy überzeugen auf ganzer Linie und strafen die Skeptiker ab." Der Konzern profitiere von disruptiven Veränderungen in vielen Wirtschaftssektoren, insbesondere vom KI-getriebenen Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Siemens Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens Energy-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Siemens Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








