First Majestic Silver hat im vergangenen Quartal Rekordumsätze geliefert und die Dividende verdoppelt. Eigentlich ein Traumszenario für Investoren. Gestern erlebte das Papier stattdessen einen überraschenden Einbruch, begleitet von ungewöhnlich hohen Handelsvolumina an den Optionsmärkten.

Rekordzahlen verpuffen

Der fundamentale Hintergrund könnte kaum besser sein. Mitte Februar präsentierte der Silberproduzent für das vierte Quartal 2025 einen Rekordumsatz von knapp 464 Millionen US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich. Auch beim Gewinn je Aktie ließ man die Konsensschätzungen von 0,18 US-Dollar mit erreichten 0,30 US-Dollar weit hinter sich. Diese starke Entwicklung, angetrieben durch hohe Silberpreise und eine Rekordproduktion, bescherte dem Konzern einen Nettogewinn von über 105 Millionen US-Dollar. Als Belohnung für die Aktionäre verdoppelte das Management kurzerhand die Dividende.

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Optionsmarkt spielt verrückt

Trotz dieses komfortablen Polsters geriet der Titel am Donnerstag unter Druck. Der Kurs in den USA rutschte um gut acht Prozent ab. Auffällig war dabei das enorme Handelsvolumen von über 10 Millionen Aktien. Parallel dazu schoss die Aktivität am Optionsmarkt mit rund 26.000 gehandelten Kontrakten in die Höhe. Diese Nervosität spiegelt sich auch in der aktuellen Kursentwicklung wider: Auf Wochensicht hat das Papier bereits über 16 Prozent an Wert verloren und notiert derzeit bei 16,52 Euro. Die hohe annualisierte Volatilität von fast 84 Prozent unterstreicht die aktuelle Unruhe im Handel.

Hohe Kosten als Bremsklotz

Analysten zeigen sich von dem jüngsten Kursrutsch unbeeindruckt. Das Analysehaus H.C. Wainwright hob das Kursziel kürzlich auf 30,00 US-Dollar an und verwies auf die starke Ertragskraft. Ein genauerer Blick auf die Bilanzen offenbart allerdings einen potenziellen Schwachpunkt: die operativen Kosten. Die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) lagen im Schlussquartal bei 23,48 US-Dollar pro Unze Silberäquivalent.

Silberminenaktien fungieren als Hebel auf den zugrundeliegenden Rohstoffpreis. Das macht sie in Schwächephasen des Edelmetalls besonders anfällig für schnelle Gewinnmitnahmen, da die branchenweit steigenden Förderkosten die Margen bedrohen. Die prall gefüllte Kasse von fast 938 Millionen US-Dollar bietet First Majestic Silver nun einen soliden finanziellen Puffer, um diese Schwankungen abzufedern.

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