First Majestic Silver hat im vierten Quartal 2025 die Markterwartungen übertroffen und historische Bestmarken erzielt. Trotz eines massiven Umsatzsprungs und einer verdoppelten Dividende reagierte der Markt zuletzt mit deutlichen Verkäufen. Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich durch einen Blick auf die jüngste Kurshistorie und die Dynamik im Edelmetallsektor erklären.

Fundamentale Stärke durch hohe Silberpreise

Verantwortlich für das starke Zahlenwerk waren vor allem gestiegene Edelmetallpreise in Kombination mit einem höheren Produktionsvolumen. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Quartalsumsatz von 463,9 Millionen US-Dollar und übertraf die Analystenschätzungen damit um fast 15 Prozent. Auch beim Gewinn je Aktie ließ der Minenbetreiber mit 0,30 US-Dollar die Prognosen deutlich hinter sich.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei First Majestic Silver?

Ein durchschnittlich erzielter Silberpreis von 41,52 US-Dollar pro Unze bescherte den Hauptminen San Dimas, Santa Elena und La Encantada kräftige Umsatzzuwächse. Insgesamt förderte das Unternehmen im Schlussquartal die Rekordmenge von 4,2 Millionen Unzen Silber. Als direkte Reaktion auf die hohen Einnahmen verdoppelte das Management die vierteljährliche Bardividende.

Warum der Kurs trotzdem nachgibt

Dass die Papiere am Freitag dennoch um 7,16 Prozent auf 19,77 Euro abrutschten, ist primär auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen. Auf Sicht von zwölf Monaten steht bei dem Titel immer noch ein massiver Kurszuwachs von über 220 Prozent zu Buche. Nach der ersten positiven Reaktion auf die Quartalszahlen nutzten viele Anleger die hohen Bewertungsniveaus, um Kasse zu machen. Hinzu kamen allgemeine Schwankungen im breiteren Silbermarkt, die den gesamten Sektor kurzfristig belasteten.

Ausbau der Kapazitäten im Fokus

Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einer reinen Silberproduktion zwischen 13,0 und 14,4 Millionen Unzen. Um dieses Niveau zu halten und auszubauen, treibt das Unternehmen ein Erweiterungsprojekt in der Santa-Elena-Mine voran, das bis Jahresende die Durchsatzkapazitäten erhöhen soll. Die finanzielle Basis dafür ist mit einer extrem niedrigen Verschuldungsquote und Barreserven von fast 938 Millionen US-Dollar gegeben.

Analysten werten die operative Entwicklung weiterhin positiv. So hob H.C. Wainwright das Kursziel kürzlich von 24,50 auf 30,00 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die weitere fundamentale Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob das Unternehmen die prognostizierten Förderziele für 2026 im geplanten Kostenrahmen von maximal 27,91 US-Dollar pro Unze Silberäquivalent erreichen kann.

First Majestic Silver-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue First Majestic Silver-Analyse vom 15. März liefert die Antwort:

Die neusten First Majestic Silver-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für First Majestic Silver-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

First Majestic Silver: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...