Wolters Kluwer setzt sein laufendes Aktienrückkaufprogramm planmäßig fort. In der Woche vom 12. bis 18. März 2026 erwarb das Unternehmen rund 102.700 eigene Aktien für 6,8 Millionen Euro — zu einem Durchschnittspreis von 66,40 Euro je Aktie.

Bereits ein Viertel des Jahresziels erreicht

Das Programm läuft seit Ende Februar und nimmt rasch Fahrt auf. Seit Jahresbeginn hat Wolters Kluwer insgesamt rund 1,66 Millionen Aktien für 123,1 Millionen Euro zurückgekauft — damit ist bereits etwa ein Viertel des Gesamtziels von 500 Millionen Euro ausgeschöpft. Die zurückgekauften Aktien werden als eigene Anteile gehalten und sollen zur Kapitalreduzierung eingezogen werden.

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Ein externer Dienstleister führt dabei einen Teil der Transaktionen aus: Für den Zeitraum vom 27. Februar bis zum 4. Mai 2026 wurden ihm Rückkäufe im Volumen von 60 Millionen Euro übertragen.

Solide Basis aus dem Geschäftsjahr 2025

Der Rückkauf wurde zusammen mit den Jahreszahlen für 2025 angekündigt. Wolters Kluwer erzielte einen Umsatz von 6,125 Milliarden Euro — ein organisches Wachstum von 6 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 1,687 Milliarden Euro, die Marge stieg um 40 Basispunkte auf 27,5 Prozent. Cloud-Software wuchs organisch um 15 Prozent, rund 70 Prozent der digitalen Erlöse sind mittlerweile KI-gestützt.

Zur Hauptversammlung 2026 soll zudem eine Schlussdividende von 1,59 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, was einer Gesamtdividende von 2,52 Euro für das Geschäftsjahr 2025 entspräche — ein Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ausblick: Wachstum und höhere Entwicklungsausgaben

Für 2026 plant das Management weiteres organisches Wachstum, eine leichte Margenausweitung sowie ein hohes einstelliges bereinigtes EPS-Wachstum in konstanten Währungen. Gleichzeitig sollen die Ausgaben für Produktentwicklung auf 12 bis 13 Prozent des Umsatzes steigen, um KI-Investitionen zu beschleunigen. Die Restrukturierungskosten werden mit 10 bis 20 Millionen Euro deutlich niedriger erwartet als die 37 Millionen Euro im Vorjahr. Den nächsten Zwischenbericht legt das Unternehmen am 6. Mai 2026 vor.

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