Evonik Aktie: Neustart in der Forschung
Der Spezialchemiekonzern Evonik ordnet seine strategische Entwicklung grundlegend neu und verabschiedet sich von der bisherigen Innovationseinheit Creavis. Mit der neu gegründeten „Innovation Factory“ will das Unternehmen den Sprung von der Idee zur industriellen Produktion drastisch verkürzen. Parallel dazu sorgen positive Analystenkommentare und eine bestätigte Gewinnprognose für eine spürbare Erholung beim Aktienkurs.
Fünf Jahre bis zur Marktreife
Im Zentrum der neuen Forschungsstrategie steht ein straffer Zeitplan. Jedes Entwicklungsprogramm soll künftig innerhalb von durchschnittlich fünf Jahren so weit fortgeschritten sein, dass es in eine eigenständige Geschäftseinheit überführt werden kann. Dabei konzentriert sich das Team um Leiter Axel Kobus auf spezifische Wachstumsfelder wie umweltfreundliche Biosurfactants, Biopolymere als Ersatz für fossile Rohstoffe sowie Anionenaustauschermembranen für die Produktion von grünem Wasserstoff. Um externe Impulse aus Wissenschaft und Start-ups schneller aufzunehmen, nutzt das Unternehmen globale Knotenpunkte in Boston, Singapur und Shanghai.
Barclays sieht Trendwende
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Diese strukturelle Neuausrichtung trifft auf ein sich aufhellendes Marktumfeld. Die britische Investmentbank Barclays stufte das Papier kürzlich auf „Overweight“ hoch und hob das Kursziel auf 17 Euro an. Analyst Anil Shenoy begründet diesen Schritt mit einer Trendwende bei den Methionin-Preisen sowie einer sinkenden Belastung durch Energiekosten im Vergleich zur Konkurrenz. Die positive Einschätzung spiegelt sich in der jüngsten Kursentwicklung wider: Mit einem aktuellen Preis von 16,86 Euro verzeichnet der Titel seit Jahresbeginn ein Plus von 26,58 Prozent.
Die wirtschaftliche Basis für diese Bewertung lieferte das Unternehmen mit den finalen Zahlen für 2025. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,87 Milliarden Euro und lag damit punktgenau im Rahmen der Prognose. Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management ein operatives Ergebnis zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro an. Wichtige Weichenstellungen stehen nun am 3. Juni an: Auf der Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über die Übergangsdividende von 1,00 Euro je Anteilsschein ab. Bis zu diesem Termin soll zudem die seit vergangenem September vakante Position des Finanzvorstands neu besetzt werden.
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