Samsung dringt in einen Markt vor, der für die KI-Infrastruktur der nächsten Jahre entscheidend sein könnte. Auf der Optical Fiber Communication Conference (OFC) 2026 in Los Angeles präsentierte der Konzern seinen Einstieg in die Siliziumphotonik-Fertigung — inklusive konkretem Produktionsfahrplan.

Licht statt Kupfer

Der Kern der Ankündigung: Samsung will traditionelle Kupferverbindungen zwischen Chips durch optische Verbindungen ersetzen. Kupferbasierte Systeme stoßen in KI-Rechenzentren zunehmend an ihre Grenzen — zu hoher Stromverbrauch, zu viel Wärme. Samsungs neuer optischer Modulator erreicht eine Übertragungsgeschwindigkeit von 224 Gbps pro Kanal, unabhängig verifiziert durch das belgische Forschungsinstitut imec. Damit lassen sich Module mit 800 Gbps (vier Kanäle) und 1,6 Tbps (acht Kanäle) realisieren.

Die Fertigungsabteilung hat die Produktionsbereitschaft für diese photonischen integrierten Schaltkreise (PICs) bereits abgeschlossen — inklusive eines Process Design Kits (PDK), das Kunden sofort mit eigenen Designs beginnen lässt. Gefertigt wird auf 300-mm-Wafern.

Starkes erstes Quartal

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Parallel zur technologischen Offensive laufen die Geschäfte gut. Marktprognosen zufolge könnte Samsung im ersten Quartal 2026 erstmals als südkoreanisches Unternehmen einen vierteljährlichen Betriebsgewinn von knapp 40 Billionen koreanischen Won (rund 28 Milliarden US-Dollar) erzielen. Treiber ist vor allem das HBM-Geschäft: Die Erlöse aus High Bandwidth Memory stiegen im Jahresvergleich um rund 300 Prozent, befeuert durch steigende Liefermengen an Hersteller von KI-Beschleunigern.

Ebenfalls am heutigen Dienstag meldete Samsung die Einziehung von rund 87 Millionen eigenen Aktien — 73,36 Millionen Stammaktien und 13,6 Millionen Vorzugsaktien. Die Ausführung ist für den 2. April geplant, der Gesamtwert der einzuziehenden Anteile beläuft sich auf rund 14,58 Billionen Won.

Die Kombination aus HBM-Lieferant und Anbieter optischer Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Cluster könnte Samsung eine Position verschaffen, die in der Auftragsfertigungsbranche bislang kein Wettbewerber in dieser Breite besetzt.

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