Evonik stellt die Ausschüttung neu auf – und senkt für 2025 zugleich den Dividendenvorschlag. Damit rückt weniger die kurzfristige Kontinuität in den Fokus, sondern eine künftig stärker ergebnisabhängige Dividende. Parallel legte der Konzern vorläufige Zahlen für 2025 vor und blieb damit im Rahmen der eigenen Ergebnisprognose.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Dividendenvorschlag 2025: 1,00 Euro je Aktie (nach 1,17 Euro im Vorjahr)
- Neue Dividendenpolitik ab 2026: 40 bis 60 % des bereinigten Konzernergebnisses
- Vorläufige Zahlen 2025: Umsatz ca. 14,1 Mrd. Euro, bereinigtes EBITDA ca. 1,87 Mrd. Euro
- Ausblick 2026: bereinigtes EBITDA 1,7 bis 2,0 Mrd. Euro
- Nächster Termin: finale Zahlen am 4. März 2026

Neue Dividendenpolitik: mehr Spielraum ab 2026

Der zentrale Strategiewechsel betrifft die Dividende. Für das Geschäftsjahr 2025 will der Vorstand eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen – spürbar unter den 1,17 Euro aus dem Vorjahr.

Ab 2026 soll die Dividende dann dynamisch werden: Geplant ist eine Ausschüttungsquote von 40 bis 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses. Evonik begründet den Schritt mit dem Wunsch nach mehr finanzieller Flexibilität – vor allem für Investitionen und Schuldenabbau. Was heißt das konkret? Die Dividende dürfte künftig stärker mit dem Ergebnis schwanken, statt sich an einem möglichst stabilen Niveau zu orientieren.

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Vorläufige Zahlen 2025: Umsatz rückläufig, Prognose erreicht

Die vorläufigen, ungeprüften Eckdaten für 2025 zeigen den Gegenwind im Branchenumfeld. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf rund 14,1 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) lag bei circa 1,87 Milliarden Euro.

Wichtig dabei: Trotz Rückgang hat Evonik nach eigenen Angaben die Ergebnisprognose für das operative Ergebnis erreicht. Das nimmt zumindest etwas Druck aus der Diskussion, ob die Entwicklung im Jahresverlauf stärker als erwartet nachgegeben hat.

Ausblick 2026: breite Spanne, nächster Fixpunkt im März

Für 2026 stellt Evonik ein bereinigtes EBITDA von 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro in Aussicht. Das Management verweist dabei auf ein weiterhin herausforderndes wirtschaftliches Umfeld, was die relativ breite Spanne einordnet.

Konkreter wird es wieder am 4. März 2026: Dann veröffentlicht Evonik die finalen und geprüften Geschäftszahlen für 2025 – und damit auch den vollständigen Blick auf Ergebnisqualität und Details hinter den vorläufigen Eckdaten.

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