Eutelsat Aktie: Warnsignale aktiviert?
Der geplante Verkauf der Bodeninfrastruktur an EQT ist vom Tisch. Diese Nachricht zwingt den Satellitenbetreiber zu einer sofortigen Anpassung seiner Verschuldungsziele, da fest eingeplante Einnahmen nun fehlen. Doch überraschenderweise hebt das Management gleichzeitig die langfristigen Ertragsprognosen an – wie passt das zusammen?
Das Scheitern der Transaktion hat unmittelbare bilanzielle Konsequenzen. Da der erwartete Nettoerlös von rund 550 Millionen Euro entfällt, muss Eutelsat seine Ziele für den Schuldenabbau korrigieren. Das angestrebte Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA für das Ende des Geschäftsjahres 2025/26 wurde von 2,5 auf das 2,7-fache angehoben. Der Weg zu einer gesünderen Bilanz wird ohne diesen Sondereffekt deutlich steiniger und ist nun stärker vom operativen Geschäft abhängig.
Höhere Margen als Trostpflaster
Das Behalten der Infrastruktur bringt jedoch einen positiven Nebeneffekt für die Ertragskraft mit sich. Da keine Servicegebühren an EQT entrichtet werden müssen, entlastet dies die Kostenseite nachhaltig. Das Management reagierte prompt und hob die Prognose für die EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2028/29 von 60 auf 65 Prozent an.
Auch operativ setzt der Konzern weiter auf Expansion. Mitte Januar bestätigte Eutelsat Aufträge für 340 neue OneWeb-Satelliten, um die Kapazitäten im LEO-Segment (Low Earth Orbit) zu sichern. Zudem sorgt die verlängerte Partnerschaft mit der Polsat Plus Group für Stabilität im klassischen Videogeschäft.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den 13. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert Eutelsat seine Halbjahreszahlen und muss konkret darlegen, ob der operative Cashflow stark genug ist, um die fehlenden EQT-Millionen zu kompensieren und die neuen Verschuldungsziele einzuhalten.
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