Eutelsat Aktie: Neue Impulse
Eutelsat meldet eine wichtige Personalie und zeigt operative Fortschritte in Afrika, während die Aktie charttechnisch an einer möglichen Bodenbildung arbeitet. Im Fokus steht die Frage, ob die neue Vertriebschefin im Connectivity-Geschäft den entscheidenden Schub für das Wachstum liefern kann.
Handelstag und Charttechnik
Der Freitagshandel war von deutlichen Schwankungen geprägt. Zwischenzeitlich fiel der Kurs bis auf 1,84 Euro, erholte sich jedoch bis Börsenschluss auf 1,916 Euro.
Wichtige Eckdaten des Handelstages:
- Schlusskurs (Euronext): 1,916 Euro
- Tageshoch: 1,924 Euro
- Tagestief: 1,840 Euro
- Tagesveränderung: +1,27 %
Die Käufer verteidigten damit die Unterstützung im Bereich von 1,85 Euro und holten die Aktie zum Schluss wieder über die Marke von 1,90 Euro zurück. Diese Rückeroberung gilt als technisches Achtungssignal, auch weil der Abstand zum 52‑Wochen‑Tief weiterhin gering bleibt und die Nervosität im Markt widerspiegelt.
Insgesamt befindet sich der Titel in einer kritischen Bodenbildungsphase. Der Intraday-Reversal von 1,84 Euro zurück über 1,91 Euro zeigt, dass auf dem aktuellen Niveau Kaufinteresse vorhanden ist.
Strategische Personalentscheidung im Connectivity-Geschäft
Fundamental rückte in den vergangenen 48 Stunden eine zentrale Personalentscheidung in den Vordergrund. Eutelsat hat Eva Birgitte Bisgaard zur Präsidentin der „Connectivity Business Unit“ ernannt; sie nimmt zugleich im Exekutivkomitee des Konzerns Platz.
Die Nachricht ist aus mehreren Gründen bedeutsam:
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- Wachstumsschwerpunkt: Die Connectivity-Sparte bündelt die Dienste der OneWeb-LEO-Satelliten und gilt als wesentlicher Wachstumsmotor des Unternehmens.
- Erfahrung: Bisgaard verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Telekommunikations- und Technologiebranche und war zuletzt Chief Commercial Officer bei Maersk Tankers.
- Signalwirkung: Die Besetzung unterstreicht den Anspruch, die Kommerzialisierung der LEO-Dienste deutlich zu beschleunigen und die hohen Investitionen in die Satellitenkonstellation besser zu monetarisieren.
Der Markt wertet diese Personalie vorsichtig positiv, da sie direkt an den künftigen Umsatzhebel im Konnektivitätsgeschäft gekoppelt ist.
Operative Fortschritte in Afrika
Parallel dazu vermeldete Eutelsat operative Fortschritte in Afrika. Gemeinsam mit Airtel Gabon startete Eutelsat OneWeb Konnektivitätsdienste für Personenzüge in Gabun.
Dieser Einsatz ist ein konkreter Anwendungsfall für die LEO-Satellitentechnologie in einem Markt mit schwacher terrestrischer Infrastruktur. Zugleich zeigt er, dass die B2B-Strategie im Bereich Konnektivität nicht nur auf dem Papier steht, sondern bereits in realen Projekten umgesetzt wird.
Ausblick: Wichtige Marken und Fokus
Kurzfristig rückt die Zone um 1,90 Euro in den Mittelpunkt der Marktbeobachtung. Gelingt es der Aktie, dieses Niveau in den kommenden Handelstagen zu behaupten, würde das die laufende Bodenbildungsphase stützen. Ein Rückfall unter das Tagestief von 1,84 Euro würde das charttechnische Bild dagegen klar eintrüben.
Fundamental liegt der Schwerpunkt nun auf der Umsetzung der neuen Vertriebsstrategie unter Bisgaard. Hier entscheidet sich, ob die Konnektivitäts-Sparte die dringend benötigten Umsatzsteigerungen liefern kann, die den Kurs nachhaltig aus der Nähe des Jahrestiefs lösen würden.
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