Trotz manch neuer Rekorde zum Ende des vergangenen Jahres musste die Österreichische Post heute Morgen Rückgänge bei den Zahlen vermelden. Die Umsätze gingen 2025 um 2,6 Prozent auf 3,04 Milliarden Euro zurück und das Ebitda fiel um 2,2 Prozent auf 413,3 Millionen Euro zurück. Dadurch sank das Ergebnis je Aktie auf noch 1,96 Euro.

Bemerkbar gemacht hat sich unter anderem ein deutlicher Einbruch bei der Sparte Brief & Werbepost. Dort ließen die Umsätze im Vergleich zu 2024 um 6,8 Prozent nach. Mit einer Verbesserung im Segment ist eher nicht zu rechnen. Dennoch stellt die Österreichische Post Wachstum in Aussicht und will eine Dividende von 1,83 Euro je Aktie vorschlagen.

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Die Österreichische Post auf neuen Wegen

Um das schwächelnde Briefgeschäft auszugleichen, setzt die Österreichische Post nicht nur auf das Paketgeschäft, welches im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent zulegen konnte. Neue Impulse sollen auch durch den Einstieg in den Mobilfunkmarkt entstehen. Ab April startet die eigene Marke "Yelllow".

Positive Erfahrungen mit neuen Projekten machte die Österreichische Post nach eigenen Angaben bereits mit der im Jahr 2020 gegründeten bank99, welche einen positiven Beitrag zu den Ergebnissen geleistet habe. Das lässt ein wenig darauf hoffen, dass auch die Vorhaben in diesem Jahr sich als Erfolge erweisen werden, wenngleich sich Banken und Mobilfunk natürlich nicht direkt miteinander vergleichen lassen.

Steigender Cashflow

Als Herausforderung nennt die Österreichische Post weiterhin den Markt in der Türkei, der durch eine hohe Inflation und heftige Wechselkurswirkungen geprägt ist. Positive Neuigkeiten gab es beim Cashflow, der um 10,3 Prozent auf 280,1 Millionen Euro anwuchs. Das Eigenkapital wuchs um immerhin 0,8 Prozent auf 767,6 Millionen Euro. Das konnte die Anleger allerdings auch nicht trösten. Der Aktienkurs des Unternehmens gab heute Morgen in Frankfurt um 1,6 Prozent auf runde 33 Euro nach.

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