Eutelsat Aktie: Klarer Wachstumspfad
Eutelsat verlagert den Schwerpunkt spürbar Richtung LEO – und die Halbjahreszahlen zeigen, warum. Während der Gesamtumsatz auf vergleichbarer Basis stabil blieb, wuchs das LEO-Geschäft rasant und erreicht inzwischen eine relevante Größenordnung. Gleichzeitig geriet die Profitabilität unter Druck, auch wenn sich der Nettoverlust deutlich verringerte.
Kann das starke LEO-Wachstum die Belastungen im Ergebnis kurzfristig ausgleichen? Die Zahlen geben dazu zumindest klare Hinweise.
- Umsatz (H1 2025/26): 592 Mio. Euro (auf berichteter Basis -2,4%, like-for-like stabil)
- LEO-Umsatz: 111 Mio. Euro (+59,7%), rund 20% des Gesamtumsatzes
- Bereinigtes EBITDA: 308 Mio. Euro (-6,1% like-for-like) bei 52,1% Marge
- Nettoergebnis: -236 Mio. Euro (Verlust im Jahresvergleich reduziert)
LEO-Segment wird zum Wachstumsmotor
Der auffälligste Impuls kam aus dem Bereich LEO-Dienste (Low Earth Orbit). Mit +59,7% auf 111 Mio. Euro wuchs das Segment deutlich schneller als der Konzern insgesamt – und macht inzwischen rund ein Fünftel des Umsatzes aus. Damit prägt LEO die Entwicklung zunehmend sichtbar.
Auch abseits von LEO gab es Wachstum: Fixed Connectivity legte um 17,2% auf 132 Mio. Euro zu. Regierungsdienste stiegen um 7,7% auf 99 Mio. Euro. Unter dem Strich reichte das aber nicht, um auf berichteter Basis einen leichten Umsatzrückgang zu verhindern.
Profitabilität sinkt – Verlust schrumpft
Beim operativen Ergebnis zeigte sich Gegenwind: Das bereinigte EBITDA fiel auf 308 Mio. Euro, ein Rückgang um 6,1% auf vergleichbarer Basis. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 52,1%.
Eutelsat führt die schwächere Profitabilität unter anderem auf den sanktionsbedingten Verlust von Video-Umsätzen sowie auf den Produktmix im wachsenden LEO-Geschäft zurück. Positiv: Der Nettoverlust lag bei 236 Mio. Euro und fiel damit deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum.
Strategie: LEO-Ausbau im Mittelpunkt
Die Zahlen unterstreichen den strategischen Fokus auf den Ausbau der LEO-Konstellation. CEO Jean-François Fallacher bezeichnete das Halbjahr als wichtigen Schritt, in dem die finanzielle Basis gestärkt und die langfristige Weiterentwicklung der LEO-Konstellation abgesichert worden sei. Laut Unternehmen ist die Finanzierung gesichert und die Wachstumsstrategie klar ausgerichtet.
Unterm Strich liefert das Halbjahr ein klares Bild: LEO wächst stark und gewinnt Gewicht, während EBITDA und Marge durch wegfallende Video-Umsätze und den LEO-Mix belastet bleiben – bei zugleich spürbar reduziertem Nettoverlust.
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