European Lithium Aktie: Doppelter Schub
European Lithium startet mit enormem Momentum in die neue Handelswoche. Verantwortlich ist eine seltene Konstellation: Während die US-Tochter Critical Metals operative Durchbrüche in Grönland meldet, sorgt eine regulatorische Änderung in China für eine plötzliche Explosion der Lithiumpreise. Können Anleger von diesem doppelten Hebel profitieren?
Operative Fortschritte in Grönland
Der primäre Kurstreiber für European Lithium bleibt die Performance der mehrheitlich gehaltenen Tochtergesellschaft Critical Metals Corp. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen gab heute den Erwerb eines mobilen geochemischen Analysezentrums im Wert von rund einer Million Dollar bekannt. Diese Anlage soll die Bohrkampagne 2026 auf dem Tanbreez-Projekt für Seltene Erden unterstützen.
Der strategische Vorteil dieser Anschaffung ist die Zeitersparnis. Das neue Labor kann Analyseergebnisse direkt vor Ort in etwa 80 Minuten liefern, was den Explorationsprozess im Vergleich zu externen Tests massiv beschleunigt. Der Einsatz der Anlage steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen in Grönland.
Für Aktionäre von European Lithium ist die Entwicklung der Tochtergesellschaft von zentraler Bedeutung. Critical Metals hat in den ersten zwölf Handelstagen des Jahres 2026 bereits rund 115 Prozent zugelegt, befeuert durch die Genehmigung einer Pilotanlage am 7. Januar. Diese Bewertungsexplosion der Tochter wirkt sich direkt positiv auf die Bilanz der Muttergesellschaft aus.
China sorgt für Preissprung
Zusätzlich zu den unternehmenseigenen Nachrichten profitiert der Sektor von einer dramatischen Stimmungsaufhellung am Gesamtmarkt. Lithiumkarbonat-Futures an der Börse in Guangzhou schossen heute um rund 9 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 156.060 Yuan (ca. 21.650 Dollar) pro Tonne.
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Auslöser ist ein politischer Kurswechsel in Peking. Die chinesischen Behörden kündigten am 9. Januar an, die Mehrwertsteuer-Rückerstattung für den Export von Batterien und zugehörigen Materialien ab April 2026 von 9 auf 6 Prozent zu senken und ab 2027 komplett zu streichen. Diese Maßnahme führte umgehend zu einer Flucht in Exporte und einem rapiden Lageraufbau, was die Spotpreise in die Höhe trieb.
Begleitet wird diese Entwicklung von einer optimistischeren Haltung der Analysten. Experten der Scotiabank stuften den Branchenriesen Albemarle herauf und prognostizieren für 2026 ein Nachfragewachstum von 30 bis 40 Prozent. Dies deutet auf eine mögliche V-förmige Erholung des gesamten Sektors hin.
Strategische Bedeutung wächst
Die Entwicklungen bei der Tochter Critical Metals fallen in eine Phase, in der westliche Technologieinvestoren verstärkt auf Versorgungssicherheit achten. Das Tanbreez-Projekt mit seinen geschätzten 28,2 Millionen Tonnen an Ressourcen rückt zunehmend in den Fokus geopolitischer Interessen, insbesondere im Hinblick auf US-Strategien für kritische Mineralien.
Marktteilnehmer blicken nun auf die erfolgreiche Inbetriebnahme des mobilen Labors und den anschließenden Start der Bohrkampagne. Sollte sich die Preiserholung beim Lithium bestätigen – die Notierungen liegen seit Jahresbeginn fast 30 Prozent im Plus –, bietet das erste Quartal 2026 ein äußerst dynamisches fundamentales Umfeld für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
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