European Lithium weitet den Blick über das reine Lithium-Geschäft hinaus und liefert Anlegern neue Argumente für seine Beteiligungsstrategie. Frische Bohrergebnisse vom Tanbreez-Projekt in Grönland zeigen nicht nur eine Ausweitung der Mineralisierung, sondern bestätigen auch hohe Gehalte an kritischen Rohstoffen. Damit untermauert das Unternehmen den Wert seines Anteils am Projektbetreiber Critical Metals Corp.

Vielversprechende Funde in Areal B

Im Fokus der aktuellen Meldung steht das neu identifizierte Wachstumsgebiet "Area B", das sich unmittelbar östlich der bestehenden Hill Zone befindet. Hier stießen die Geologen auf bemerkenswerte Vorkommen. Bohrungen über eine Streichlänge von 1,75 Kilometern lieferten breite und konsistente Abschnitte mit seltenen Erden.

Herausragend war dabei Bohrloch 25-D10, das direkt ab der Oberfläche über 132 Meter einen Gehalt von 0,46 % an gesamten Seltenerdoxiden plus Yttrium (TREO+Y) aufwies. Ein weiteres Bohrloch (25-D13) bestätigte diesen Trend mit 128 Metern zu 0,43 %.

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Besonders relevant für die wirtschaftliche Bewertung ist die Zusammensetzung der Funde: Der Anteil der wertvolleren schweren Seltenerdoxide (HREO) lag im gesamten Bohrprogramm 2025 konstant zwischen 21 und 27 %. Zudem bestätigten die Analysen das Vorkommen strategisch wichtiger Beielemente wie Gallium, Hafnium, Niob und Tantal, die in der High-Tech- und Rüstungsindustrie stark nachgefragt werden.

Beteiligungswert und Aktienverkäufe

Das Projekt wird operativ von Critical Metals Corp geführt, an dem European Lithium signifikant beteiligt ist. Zum Stichtag 9. Februar 2026 hielt das Unternehmen noch 37,5 % der Anteile (rund 45,5 Millionen Aktien). Dieses Paket wird aktuell mit etwa 769 Millionen AUD bewertet und stellt damit einen wesentlichen Teil der Unternehmenssubstanz dar.

Allerdings hat European Lithium diese Position zuletzt aktiv für die Liquiditätsbeschaffung genutzt. Laut SEC-Unterlagen vom 5. Februar verkaufte das Unternehmen am 4. Februar 2,5 Millionen Aktien von Critical Metals Corp und erlöste damit 33,75 Millionen US-Dollar.

Der Blick richtet sich nun auf die kommende Feldsaison 2026. Geplant sind weitere Bohrungen, um die Ausdehnung der Lagerstätte genauer zu definieren und die Datenbasis für die zukünftige Minenplanung zu verbessern. Parallel dazu wurde die eigene Kapitalbasis durch die Notierung von rund 253.000 neuen Aktien an der ASX infolge von Ausübungsrechten marginal erweitert.

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