Erste Group-Aktie: Abschluss!
Seit Langem schon fiebern die Anteilseigner der Erste Group der Übernahme der polnischen Tochter der Santander Bank entgegen. Im Dezember konnte das österreichische Finanzinstitut sich dafür die notwendigen Genehmigungen der polnischen Behörden sichern. Nun meldete man auch den Vollzug. Sichern konnte man sich 49 Prozent der Anteile an der Santander Bank Polska sowie 50 Prozent der Anteile an der Santander Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. Das Volumen der Transaktion wurde auf sieben Milliarden Euro beziffert.
Auftreten will die Erste Group mit der neuen Tochter nach einer Umbenennung unter Erste Bank Polska. Angestrebt wird ein ansehnliches Wachstumim aufstrebenden polnischen Markt, was die Profitabilität deutlich steigern soll. Im Jahr 2026 wird ein Plus von mehr als 20 Prozent angestrebt.
Sell the news?
Für die Anteilseigner bedeutet das Ganze keine echte Neuigkeit. Denn die grundlegenden Konditionen zur Übernahme stehen schon seit Längerem fest und Überraschungen sind in dieser Hinsicht letztlich ausgeblieben. Dass die Erste Group-Aktie am Freitag letztlich um 1,6 Prozent auf 103 Euro nachgab, erinnert fast ein wenig an die Börsenweisheit "buy the rumour, sell the news".
Allerdings ist der Kursrückgang im Chart sehr überschaubar und es bleibt weiterhin bei einem klaren Aufwärtstrend. Jener wird letztlich auch nicht nur durch Expansionspläne im stark wachsenden osteuropäischen Markt angetrieben. Auch in der österreichischen Heimat liefen die Geschäfte in den letzten Monaten deutlich besser.
Die Erste Group auf Erfolgskurs
Für 2026 rechnen Experten bislang mit einer Fortsetzung des erfreulichen Kurses im Bankensektor. Im besten Fall könnte die Kreditnachfrage durch eine konjunkturelle Erholung sogar noch weiter angekurbelt werden. Für den Moment gibt es keinen Grund, Gewinne nicht noch etwas laufen zu lassen. Solange die Aktie der Erste Group oberhalb der 100-Euro-Marke notiert, ist am Aufwärtstrend kaum zu rütteln.
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