Im vergangenen Jahr sorgten die Übernahmepläne der Erste Group in Polen vorwiegend für gute Stimmung. Mit dem Griff nach der Santander Bank Polska, welche im Laufe des Jahres in Erste Bank Polska umbenannt werden soll, sichert sich das österreichische Bankenhaus schließlich interessante Chancen auf neue Wachstumsimpulse im schnellwachsenden mitteleuropäischen Markt. Von Anfang an war dabei auch klar, dass das Ganze seinen Preis haben würde.

Schließlich will die Erste Group das Vorhaben komplett mit eigenen Mitteln schultern. Fest gerechnet wurde daher an den Märkten auch mit einer geringeren Dividende. Was das Unternehmen nun aber in Aussicht stellte, lag noch ein gutes Stück unter den Erwartungen der Analysten. Gerade noch 0,75 Euro je Aktie soll es geben. Das ist nur noch ein Bruchteil der 3 Euro je Anteilsschein, welche noch für 2024 ausgeschüttet wurden.

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Große Ernüchterung bei der Erste Group

Da tröstete es die Anleger dann auch nicht mehr, dass die Erste Group für das vergangene Jahr an sich hervorragende Zahlen vorweisen und neue Wachstumssignale für das laufende Jahr erkennen ließ. Die überraschend herben Rückschläge bei der Dividende beherrschten zuletzt den Chart. Dazu kam dann am Montag auch noch die allgemein schlechte Marktstimmung nach dem Kriegsausbruch im Iran.

In der Folge verliert die Erste Group-Aktie an Boden und rutschte erstmals im laufenden Jahr unter die Linie von 100 Euro. 98,55 Euro standen heute Mittag auf dem Ticker, nachdem der Kurs um weitere 0,5 Prozent nachgegeben hatte. Damit sendet der Chart ein erstes vorsichtiges Indiz dafür, dass es mit dem Aufwärtstrend vorerst vorbei sein könnte.

Und jetzt?

Dementsprechend stellt sich die Frage, was von der Erste Group-Aktie nun noch zu erwarten ist. Vermutlich werden die Märkte das Thema Dividende recht schnell verdauen und entsprechend einpreisen. Solange die Richtung auf fundamentaler Seite stimmt, muss die Aufwärtsbewegung noch nicht zwingend an ihrem Ende angekommen sein. In Kombination mit zusätzlichen Unsicherheiten wäre aktuell aber ein Seitwärtstrend auf aktuellen Niveau wohl nicht das unwahrscheinlichste Szenario.

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