Erste Group-Aktie: Verkaufsempfehlung mit Aufwärtspotenzial!
Als Reaktion auf die jüngsten Geschäftszahlen der Erste Group hat die Baader Bank an ihrer Prognose zum Unternehmen noch einmal gefeilt und die Gewinnprognosen deutlich nach oben korrigiert. Für das laufende Geschäftsjahr wird nun mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 10,30 Euro gerechnet. Ein Jahr darauf stehen 11,10 Euro auf dem Zettel der Experten. Das reicht noch nicht, um die Einstufung zu beeinflussen, welche weiterhin auf "Reduce" lautet und damit einer Verkaufsempfehlung gleichkommt.
Dieses Urteil fällt in eine Zeit, in der europäische Bankenaktien aufgrund des Irankriegs heftig unter Druck geraten. Dem Verkaufsdruck kann sich die Aktie der Erste Group nicht entziehen, welche heute Morgen um 4,5 Prozent auf 94,30 Euro abwertete. Dadurch entsteht das kuriose Szenario, dass die Baader Bank nun trotz Verkaufsempfehlung mit ihrem 6-Monats-Kursziel von 108 Euro noch eine Erholung in Aussicht stellt.
Erste Group: Potenzial ausgeschöpft?
Das liegt natürlich daran, dass der neue Konflikt im Nahen Osten bei der Prognose keine Berücksichtigung findet, und in den Augen der Optimisten sollte er das wahrscheinlich auch gar nicht tun. Denn noch besteht die Hoffnung darauf, dass die Kampfhandlungen möglichst schnell ein Ende finden mögen und sich kein Flächenbrand daraus entwickelt. Das könnte an der Börse dann im besten Fall für eine kräftige Erholung sorgen.
Die Vorhersagen der Baader Bank würden in einem solchen Szenario bestenfalls eine Rückkehr der Erste Group-Aktie zum vorherigen Niveau in Aussicht stellen, nicht aber neue Kursrekorde. So lässt sich aus dem Ganzen vielleicht auch herauslesen, dass die Analysten die Erfolge des österreichischen Geldhauses durchaus zu schätzen wissen, das Potenzial aber erst einmal für ausgereizt halten.
Unsichere Zeiten
Für den Moment bestimmt die Geopolitik die Märkte und die Unsicherheit erreicht in dieser Woche einen neuen Höhepunkt. Wie es von hier aus weitergehen mag, steht in den Sternen. Die Erste Group ist grundsätzlich gut positioniert, um weiteres Wachstum zu erzielen. Eine überraschend niedrige Dividende schickte die Anleger zuletzt aber bereits in die Defensive. Mehr denn je wird das Unternehmen in diesem Jahr daher mit klaren Wachstumsimpulsen punkten müssen, um die Käufer wieder aus der Deckung zu bewegen.
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