Energy Fuels Aktie: Wachstumsimpuls spürbar
Energy Fuels hat am Donnerstag eine umfassende Machbarkeitsstudie für seine Seltene-Erden-Produktion vorgelegt – und die Zahlen überraschen positiv. Die Phase-2-Erweiterung der White Mesa Mill in Utah soll deutlich günstiger werden als erwartet, während die Gewinnmargen beeindrucken. Die Aktie reagierte prompt mit einem Kurssprung von bis zu 6 Prozent.
Niedrigere Kosten, hohe Renditen
Das Herzstück der Studie: Die Kapitalkosten für die Phase-2-Erweiterung der Seltene-Erden-Anlage belaufen sich auf 410 Millionen US-Dollar. Diese Zahl liegt unter den ursprünglichen Erwartungen und bildet die Grundlage für eine robuste Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Die finanziellen Kennzahlen der Phase-2-Erweiterung allein:
- Kapitalwert nach Steuern (NPV): 1,9 Milliarden US-Dollar (bei 8% Diskontierungssatz)
- Interne Rendite (IRR): 33%
- Produktionskosten für Neodym-Praseodym: 29,39 US-Dollar pro Kilogramm
Besonders interessant wird es in Kombination mit dem Vara-Mada-Projekt. Gemeinsam sollen die Anlagen einen Kapitalwert von 3,7 Milliarden US-Dollar erreichen. Das jährliche EBITDA wird für die ersten 15 Jahre auf kombiniert 765 Millionen US-Dollar geschätzt – im Vergleich zu 311 Millionen US-Dollar aus der Phase-2-Erweiterung allein.
Die geplante Jahresproduktion umfasst über 6.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid sowie 240 Tonnen Dysprosium und 66 Tonnen Terbium. Diese schweren Seltenen Erden sind besonders gefragt für Hochleistungsanwendungen.
Strategische Position im US-Markt
Energy Fuels positioniert seine White Mesa Mill als Schlüsselanlage für die amerikanische Rohstoffversorgung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 bis zu 45 Prozent des gesamten US-Bedarfs an Seltenen Erden zu decken – und potenziell den kompletten Bedarf an schweren Seltenen Erden wie Terbium und Dysprosium.
Die Produktionskosten von 29,39 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym verschaffen dem Unternehmen erheblichen Spielraum gegenüber Preisschwankungen am Weltmarkt. Diese Kostenstruktur könnte sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen.
Parallel läuft das Urangeschäft stabil. Ende Dezember 2025 meldete Energy Fuels, die Jahresproduktionsziele für Uran übertroffen zu haben. Diese doppelte Ausrichtung als führender US-Uranproduzent und aufstrebender Akteur im Seltene-Erden-Markt hebt das Unternehmen von Wettbewerbern ab.
Zeitplan und Risiken
Die vorgestellte Machbarkeitsstudie markiert einen Meilenstein, doch die eigentliche Arbeit beginnt jetzt. Die finalen behördlichen Genehmigungen werden bis Mitte 2027 angestrebt, die vollständige Inbetriebnahme soll im ersten Quartal 2029 erfolgen.
Als zentrales Risiko gilt die Rohstoffversorgung. Die Projektionen basieren auf einer konstanten Belieferung mit Monazit-Konzentraten aus Madagaskar, Brasilien und Australien. Die Stabilität dieser internationalen Lieferketten wird entscheidend sein für das Erreichen der avisierten Produktions- und Umsatzziele.
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