USA Rare Earth Aktie: Milliarden-Deal
USA Rare Earth sichert sich eine Finanzspritze von insgesamt 3,1 Milliarden US-Dollar, um den Aufbau einer unabhängigen heimischen Lieferkette für Seltene Erden zu beschleunigen. Da sich die US-Regierung im Zuge der Finanzierung direkt am Unternehmen beteiligt, rückt die angestrebte Autarkie bei kritischen Rohstoffen in greifbare Nähe. Doch trotz der massiven Kapitalzusage reagieren Investoren auf die flankierenden politischen Pläne bereits mit spürbarer Vorsicht.
Die Eckpunkte der Finanzierung im Überblick:
* 3,1 Milliarden US-Dollar Gesamtkapital (1,6 Mrd. USD staatlich, 1,5 Mrd. USD privat).
* 10 Prozent staatliche Beteiligung der US-Regierung an USA Rare Earth.
* Produktionsstart in Oklahoma für die erste Jahreshälfte 2026 avisiert.
* Förderbeginn in Texas für Ende 2028 geplant.
Massive Finanzspritze und Staatsbeteiligung
Die US-Regierung plant, über eine unverbindliche Absichtserklärung bis zu 1,6 Milliarden Dollar bereitzustellen. Dieses Paket wird durch weitere 1,5 Milliarden Dollar von privaten Investoren ergänzt. Im Gegenzug übernimmt der Staat einen Anteil von zehn Prozent am Unternehmen, was das strategische nationale Interesse an einer stabilen Rohstoffversorgung unterstreicht. Das Kapital soll primär in die Entwicklung der Round-Top-Mine in Texas sowie in die Magnetfertigung in Oklahoma fließen.
In Stillwater, Oklahoma, schreiten die Arbeiten bereits voran. Die dortige Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2026 den kommerziellen Betrieb aufnehmen und zunächst jährlich knapp 5.000 Tonnen Magnete produzieren. Bis Juni 2030 wird eine Verdopplung der Kapazität auf 10.000 Tonnen angestrebt. Die Mine in Texas, die wichtige schwere Seltene Erden wie Dysprosium für Hochleistungsmagnete liefert, soll die Kette ab Ende 2028 vervollständigen.
Politische Pläne dämpfen Euphorie
Wird der massive Kapitalzufluss ausreichen, um die geopolitischen Risiken und neuen Marktregulierungen zu kompensieren? Am vergangenen Mittwoch diskutierten Regierungsvertreter bei einem Treffen in Washington über neue Handelsblöcke und die Einführung von Mindestpreisen sowie Zöllen. Diese Maßnahmen sollen die heimische Industrie vor globalen Preisschwankungen schützen.
An der Börse lösten die Diskussionen über staatliche Preiskontrollen jedoch Skepsis aus. Nachdem die Aktie auf die Nachricht über den Milliarden-Deal zunächst mit deutlichen Kursgewinnen reagiert hatte, sorgte die Aussicht auf regulierte Marktmechanismen für Gewinnmitnahmen. Marktbeobachter befürchten, dass solche Eingriffe unbeabsichtigte Folgen für die langfristige Profitabilität des Sektors haben könnten.
Mit dem geplanten Produktionsstart in Oklahoma im ersten Halbjahr 2026 steht der erste operative Meilenstein für die neue Strategie fest. Bis dahin wird entscheidend sein, ob die angekündigten politischen Maßnahmen die Marktposition von USA Rare Earth stärken oder durch bürokratische Hürden eher einschränken.
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