Energiekontor Aktie: Rekord-Pipeline zündet
Die Energiekontor-Aktie startet fulminant ins neue Jahr. Nach einem turbulenten 2025 mit drastischer Gewinnwarnung im Herbst sorgt nun eine operative Kennzahl für Aufbruchstimmung: 640 Megawatt Projektleistung befinden sich aktuell im Bau – so viel wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig bestätigte der Bremer Windkraft-Projektierer die im Oktober gesenkten Gewinnerwartungen für 2025, was dem Markt zumindest Planungssicherheit zurückgibt.
Die wichtigsten Fakten:
- 640 Megawatt in der Bau-Pipeline (historischer Höchststand)
- 209 Megawatt Projektverkäufe 2025 (Vorjahr: 51 MW)
- EBT-Prognose 2025 bestätigt: 30-40 Mio. Euro (nach Kürzung von ursprünglich bis zu 90 Mio. Euro)
- Aktie kletterte am ersten Handelstag 2026 über 5 Prozent
Erleichterungsrallye nach Schreckensjahr
Der Kurssprung auf rund 38 Euro ist primär eine Reaktion auf das Ende der Unsicherheit. Die im Oktober verhängte Prognosehalbierung hatte Anleger schwer getroffen – die Bestätigung, dass es nun nicht noch schlimmer kommt, wirkt wie ein Befreiungsschlag. Mit 21 Projekten in Bau oder Bauvorbereitung verfügt Energiekontor über die größte Pipeline seiner Geschichte. Das signalisiert: Die operativen Blockaden bei Genehmigungen und Netzanschlüssen, die 2025 lähmten, werden sukzessive aufgelöst.
Besonders aussagekräftig ist das Transaktionsvolumen. Mit 209 Megawatt verkauften Windparks übertraf das Unternehmen den Vorjahreswert um das Vierfache. Die Strategie, Projekte nach Fertigstellung zu veräußern statt nur selbst zu betreiben, gewinnt damit wieder an Durchschlagskraft.
Pipeline als Wachstumsgarantie
Die 640 Megawatt in der Realisierung dürften in den Jahren 2026 und 2027 schrittweise ergebniswirksam werden. Analysten rechnen damit, dass Energiekontor damit den profitablen Wachstumskurs der Vor-Krisenjahre wiederaufnehmen kann. Der erfolgreiche Start ins neue Börsenjahr deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren auf dem reduzierten Kursniveau wieder einsteigen.
Die vorläufigen Jahreszahlen 2025 werden im ersten Quartal erwartet. Entscheidend wird dann der Ausblick auf 2026 sein: Kann Energiekontor den Übergang von der Rekord-Pipeline zu Rekord-Ergebnissen vollziehen? Die operative Leistung des zweiten Halbjahrs 2025 stimmt zumindest optimistisch, dass die Talsohle durchschritten ist.
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