Die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung haben am Wochenende einen herben Dämpfer erhalten. Statt einer Stabilisierung senden neue technische Daten deutliche Alarmsignale für den Windpark-Projektierer. Nachdem die Gewinnprognose bereits drastisch zusammengestrichen wurde, stellen sich nervöse Anleger jetzt die entscheidende Frage: Droht nach dem jüngsten Absturz der finale Rutsch unter die kritischen Unterstützungsmarken?

Technischer Absturz bestätigt Skepsis

Neue Daten vom Samstag untermauern die prekäre Lage. Im vielbeachteten Trend-Ranking rutschte der Titel um gleich neun Plätze ab und rangiert nun abgeschlagen im unteren Drittel des Analyse-Universums. Das ist mehr als nur eine statistische Randnotiz – es ist ein Indikator dafür, dass der Verkaufsdruck seitens institutioneller Investoren noch immer nicht gewichen ist. Die charttechnische Ampel steht weiterhin auf "Rot".

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Die Last der Prognosekürzung

Verantwortlich für die anhaltende Bärenstimmung ist primär die fundamentale Neubewertung des Unternehmens. Der Markt hat den Schock über die faktische Halbierung der Gewinnerwartung (EBT) für 2025 noch nicht vollständig verdaut. Die neue Spanne von lediglich 30 bis 40 Millionen Euro lastet schwer auf dem Kurs. Investoren preisen derzeit das Risiko ein, dass Verzögerungen bei Windpark-Projekten und Netzanschlüssen auch im kommenden Jahr die Bilanz verhageln könnten. Das Vertrauen in eine schnelle Skalierbarkeit der Pipeline ist vorerst beschädigt.

Chartbild: Kampf an der Kante

Ein Blick auf die nackten Zahlen verdeutlicht die Dramatik. Mit einem Kursverlust von über 33 % seit Jahresanfang hat das Papier massiv an Wert eingebüßt. Aktuell notiert die Aktie weit unter dem wichtigen 200-Tage-Durchschnitt von 43,99 Euro, was den langfristigen Abwärtstrend zementiert. Doch wie gefährlich ist die Lage wirklich?

  • Massiver Deckel: Bei ca. 35 bis 36 Euro liegt ein Widerstand, den die Aktie zuletzt mehrfach nicht durchbrechen konnte.
  • Kritische Unterstützung: Das 52-Wochen-Tief bei 30,95 Euro gilt als letzte Bastion der Bullen.
  • Überverkaufte Lage: Der RSI-Indikator liegt bei extrem niedrigen 20,8 – ein Wert, der zwar auf eine technische Gegenreaktion hoffen lässt, aber keine Garantie bietet.

Rückkaufprogramm als Tropfen auf den heißen Stein?

Einen der wenigen Lichtblicke liefert das Unternehmen selbst mit seinem fortlaufenden Aktienrückkaufprogramm. Zwar generieren diese Käufe eine konstante Nachfrage, doch die Historie zeigt: Ohne fundamentale Wachstumsimpulse reicht dies selten aus, um einen intakten Abwärtstrend nachhaltig zu brechen. Das vergleichsweise dünne Handelsvolumen deutet darauf hin, dass große Adressen derzeit an der Seitenlinie verharren und das "Fallende Messer" nicht greifen wollen.

Für Anleger beginnt nun eine Woche der Wahrheit. Solange kein Ausbruch über die Widerstandszonen unter hohem Volumen gelingt, bleibt das Risiko weiterer Rücksetzer akut. Die Aktie ist derzeit ein klassisches "Turnaround-Szenario" mit offenem Ausgang – der Boden ist noch längst nicht sicher gefunden.

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