Eli Lilly hat heute positive Phase-3-Daten für sein Immunologiepräparat EBGLYSS bei Kindern mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis veröffentlicht. Der Wirkstoff Lebrikizumab ist damit der erste selektive IL-13-Inhibitor, der in einer Phase-3-Studie bei Patienten ab sechs Monaten positive Ergebnisse liefert — ein klinisch bedeutsamer Meilenstein für die Immunologie-Sparte des Konzerns.

Was die Studiendaten zeigen

In der ADorable-1-Studie wurden 363 Patienten im Alter von sechs Monaten bis 18 Jahren randomisiert. Nach 16 Wochen erreichten 63 Prozent der behandelten Patienten eine 75-prozentige Reduktion des Krankheitsschweregrads (EASI-75), verglichen mit 22 Prozent in der Placebogruppe. Klare oder nahezu klare Haut zeigten 44 Prozent der Behandelten gegenüber 15 Prozent beim Placebo.

Das Sicherheitsprofil war konsistent mit den Daten aus Studien bei Erwachsenen und Jugendlichen — keine neuen Warnsignale, keine Injektionsschmerzen. Das stärkt die regulatorische Ausgangslage für eine Zulassungserweiterung.

Marktpotenzial und nächste Schritte

Atopische Dermatitis betrifft in den USA rund 9,6 Millionen Kinder, ein Drittel davon mit mittelschwerer bis schwerer Ausprägung. Eine Zulassungserweiterung auf jüngere Altersgruppen würde EBGLYSS Zugang zu einem deutlich größeren Patientenpool verschaffen. Lilly plant, die Daten bei US-amerikanischen und internationalen Behörden einzureichen.

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Aktuell ist EBGLYSS in den USA, Japan und Kanada für Erwachsene sowie Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Für Europa hält Lilly-Partner Almirall die Vermarktungsrechte. Weitere Ergebnisse aus den 52-Wochen-Verlängerungsstudien ADorable-1 und ADorable-2 sollen noch in diesem Jahr folgen.

Starkes Umfeld, hohe Bewertung

Die Pediatrie-Daten kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Lilly operativ auf mehreren Fronten Fahrt aufnimmt. Im Gesamtjahr 2025 stieg der Umsatz um rund 45 Prozent auf 65,2 Milliarden US-Dollar, getragen vor allem vom Volumenanstieg bei Mounjaro und Zepbound. Allein im vierten Quartal legte der Umsatz um 43 Prozent auf 19,3 Milliarden US-Dollar zu.

Die Aktie notiert derzeit rund elf Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 959,50 Euro und wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 43 bewertet — deutlich über dem Branchendurchschnitt von rund 18. Die Bewertung spiegelt die Wachstumserwartungen wider, lässt aber wenig Spielraum für Enttäuschungen. Mit dem heutigen Datenergebnis liefert Lilly zumindest einen weiteren Baustein, der das Premium rechtfertigen soll.

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