Almonty Industries Aktie: Paradoxer Rekordverlust
Auf den ersten Blick wirken die heute vorgelegten Jahreszahlen von Almonty Industries wie ein Desaster. Ein Nettoverlust von über 100 Millionen Kanadischen Dollar im Schlussquartal 2025 lässt Investoren normalerweise aufschrecken. Hinter dem tiefroten Bilanzergebnis verbirgt sich jedoch eine kuriose Erfolgsgeschichte, die eng mit einer massiven Kursexplosion und einem heiß gelaufenen Rohstoffmarkt zusammenhängt.
Buchhalterischer Effekt verzerrt Ergebnis
Im vierten Quartal kletterte der Umsatz zwar um 39 Prozent auf 8,7 Millionen Kanadische Dollar (CAD). Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen aber einen Fehlbetrag von 102,3 Millionen CAD. Verantwortlich für diesen Absturz ist paradoxerweise der eigene Erfolg an der Börse. Da sich der Aktienkurs im Kalenderjahr 2025 von 1,36 auf 12,07 CAD fast verzehnfachte, mussten derivative Verbindlichkeiten buchhalterisch neu bewertet werden. Dieser nicht liquiditätswirksame Posten machte allein 87,3 Millionen CAD des Verlusts aus.
Operativ läuft der Übergang vom Entwickler zum Produzenten derweil nach Plan. Erst am Dienstag feierte das Management die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea. Das erste Erz wurde dort bereits im Dezember gefördert. Parallel dazu verstärkt das Unternehmen seine Führungsriege mit dem ehemaligen Brigadegeneral Steven L. Allen als neuem Chief Operating Officer und expandiert durch die Übernahme des Gentung-Wolframprojekts in Montana in die USA.
Wolfram-Boom und prall gefüllte Kassen
Flankiert wird der operative Fortschritt von einem extremen Preisanstieg beim Kernprodukt. Ammoniumparatungstat (APT) verteuerte sich im Jahresvergleich um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit. Eine hohe Nachfrage aus der Photovoltaik, der Luftfahrtbranche und für KI-Anwendungen trifft hier auf ein künstlich verknapptes Angebot aus China sowie historisch niedrige globale Lagerbestände.
Um das weitere Wachstum zu finanzieren, hat sich das Management ein komfortables Polster geschaffen. Nach dem Nasdaq-Börsengang im Sommer und einer weiteren Kapitalerhöhung im Dezember lagen zum Jahreswechsel 268,4 Millionen CAD in der Kasse – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den 7,8 Millionen CAD des Vorjahres.
Die Wall Street bewertet die fundamentale Entwicklung entsprechend positiv. Analyst Nick Giles von B. Riley rät aktuell mit einem Kursziel von 17 US-Dollar zum Kauf der Papiere. Auch Ian Zaffino von Oppenheimer bestätigt seine "Outperform"-Einstufung und taxiert den fairen Wert auf 16 US-Dollar.
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