Eli Lilly Aktie: Faszinierende Zahlen!
Eli Lilly setzt im Januar 2026 ein deutliches Zeichen im umkämpften Markt für Abnehm-Medikamente. Der US-Pharmakonzern kündigte am Mittwoch die Übernahme von Ventyx Biosciences für 1,2 Milliarden Dollar an. Zeitgleich sicherte sich das Unternehmen im Dezember 2025 den Zuschlag für Metsera – nach einem aggressiven Bieterwettbewerb mit Novo Nordisk, bei dem Lilly sein Angebot auf bis zu 10 Milliarden Dollar erhöhte.
Die Offensive kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Während Novo Nordisk 2025 einen dramatischen Kurssturz erlebte – der Wert der dänischen Aktie halbierte sich bis Jahresende –, nutzt Lilly die geschwächte Position des Konkurrenten aus. Seit zwei Wochen dreht sich das Bild allerdings wieder: Novo Nordisk holt gegenüber Lilly auf.
KI-Allianz soll Entwicklung beschleunigen
Am Freitag gab Lilly eine Partnerschaft mit Revvity bekannt. Die Zusammenarbeit macht Lillys KI-Plattform "TuneLab" über die Revvity Signals-Plattform für Biotech-Unternehmen zugänglich. TuneLab nutzt Machine-Learning-Modelle, die auf jahrzehntelanger Forschungsdaten von Lilly trainiert wurden. Beide Partner finanzieren gemeinsam den Zugang für ausgewählte Teilnehmer – ein Schritt, der die Einstiegshürden für KI-gestützte Medikamentenentwicklung senken soll.
Die Revvity-Aktie schloss am Donnerstag bei 101,71 Dollar, ein Minus von 1,24 Prozent.
Fusionswelle rollt auf die Pharmabranche zu
Vor der 43. J.P. Morgan Healthcare Conference in San Francisco rechnen Investmentbanker und Anwälte mit einer historischen Fusions- und Übernahmewelle in 2026. Die gelockerte Kartellaufsicht unter Donald Trump gibt Pharmariesen das Vertrauen für Deals im Bereich von 30 Milliarden Dollar oder darüber hinaus. "Wir haben im vergangenen Jahr Deals gesehen, die früher mehr regulatorische Risiken gehabt hätten", erklärt Jeremy Meilman, globaler Co-Leiter des Healthcare-Investment-Banking bei JPMorgan.
Der Kontrast zu 2024 ist markant: Damals gab es keinen einzigen Biopharma-Deal über 5 Milliarden Dollar. Für 2026 erwarten 60 Prozent der Befragten einer JPMorgan-Umfrage steigende Biotech-M&A-Aktivität. Das Gesamtvolumen der Healthcare-Deals kletterte 2025 um 56 Prozent auf geschätzte 403 Milliarden Dollar – trotz 8 Prozent weniger Transaktionen.
Spekulationen um Mega-Deals treiben Kurse
Allein die Gerüchte um mögliche Übernahmen bewegen bereits Milliarden. Revolution Medicines, ein Krebsmedikamenten-Entwickler, legte 34 Prozent zu und erreichte einen Marktwert von 20 Milliarden Dollar – obwohl AbbVie Übernahmegespräche dementierte und wichtige Studienergebnisse erst in sechs Monaten anstehen. Auch Merck soll Interesse gezeigt haben.
Kann Lilly seine Marktposition im Abnehm-Segment gegen die wiedererstarkende Konkurrenz verteidigen?
Patentablauf zwingt zum Handeln
Die Dringlichkeit für große Pharmaunternehmen steigt: Bei Bristol Myers Squibb und Merck laufen in den kommenden Jahren Patente für Blockbuster-Medikamente aus. CEOs arbeiten an Modellen für transformative Deals und hoffen auf ein Zeitfenster bis zu den US-Zwischenwahlen 2026, bevor politische Verschiebungen in Washington die Genehmigungschancen verändern könnten.
Onkologie, seltene Krankheiten, Neurowissenschaften und kardiometabolische Gesundheit – einschließlich Abnehm-Medikamente – gelten als besonders heiße M&A-Bereiche. Präsentationen von Unternehmen wie Viking Therapeutics und Structure Therapeutics auf der Konferenz werden genau beobachtet.
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