Die DWS Group schärft ihr Profil und setzt dabei auf eine fokussiertere Nachhaltigkeitsstrategie sowie gezielte Immobilieninvestments in Metropolen. Während der Asset Manager seine Klimaziele operativ neu gewichtet, unterstreicht ein aktueller Zukauf in Berlin den Fokus auf wertstabile Sachwerte. Doch kann die Aktie mit diesen Impulsen ihr Rekordhoch wieder ins Visier nehmen?

Fokus auf europäische Klimaziele

Das Unternehmen reagiert auf das komplexe regulatorische Umfeld und passt seine Verpflichtungen im Rahmen der internationalen Net Zero Asset Managers Initiative (NZAM) an. Künftig konzentriert sich die DWS bei diesen Klimazielen gezielt auf bestimmte europäische Rechtseinheiten der Gruppe.

Dieser Schritt resultiert aus einer umfassenden internen Überprüfung der Nachhaltigkeitsstrategie. Ziel ist es, auf veränderte Marktdynamiken und spezifische Kundenerwartungen zu reagieren, während klimabezogene Risiken und Chancen weiterhin fest im Investmentprozess verankert bleiben. Bis zum Jahr 2050 plant das Management zudem, die Treibhausgasemissionen aus dem eigenen Geschäftsbetrieb auf Netto-Null zu reduzieren.

Expansion im Berliner Immobilienmarkt

Parallel zur strategischen Neupositionierung im ESG-Bereich baut die DWS ihr Portfolio im Sektor der Real Assets aus. In der Berliner City West erwarb das Unternehmen ein Wohnobjekt in der Ansbacher Straße von der Optima-Aegidius-Firmengruppe.

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Diese Akquisition folgt der Strategie, hochwertige Wohnimmobilien in zentralen europäischen Metropolen zu sichern. In einem Marktumfeld, das verstärkt auf stabile Sachwerte setzt, bilden solche Investitionen einen wesentlichen Pfeiler für die angestrebten risikoadjustierten Renditen der Gruppe.

Rekordjahr als Fundament

Die operativen Neuerungen treffen auf eine finanziell robuste Basis. Das Geschäftsjahr 2025 schloss die DWS mit Rekordwerten ab: Das verwaltete Vermögen stieg auf 1.085 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um 43 Prozent auf 927 Millionen Euro kletterte. Auf dieser Grundlage schlägt der Vorstand eine Dividende von 3,00 Euro je Aktie vor. Für den Zeitraum bis 2028 strebt das Management ein jährliches Wachstum des Gewinns je Aktie von 10 bis 15 Prozent an.

An der Börse zeigt sich der Titel zuletzt stabil. Mit einem aktuellen Kurs von 59,75 Euro notiert das Papier rund 5,7 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 63,35 Euro. Da die Aktie jedoch deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 53,88 Euro gehandelt wird, bleibt die technische Verfassung konstruktiv.

Die strategischen Weichenstellungen und die solide Ertragslage bilden das Fundament für die kommenden Monate. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird die konsequente Umsetzung der neuen Wachstumsziele sein. Weitere Details zur operativen Entwicklung wird die Veröffentlichung des vollständigen Geschäftsberichts am 12. März 2026 liefern.

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