Trulieve Aktie: Rekord-Cashflow
Trulieve Cannabis hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer deutlichen operativen Verbesserung abgeschlossen. Während regulatorische Steuerhürden das Endergebnis weiterhin belasten, meldet das Unternehmen neue Bestmarken beim Cashflow und treibt die Expansion voran. Kann die operative Stärke die massiven Steuerlasten in den USA dauerhaft kompensieren?
Rekordwerte beim Cashflow
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar. Besonders positiv entwickelte sich dabei die Liquidität: Mit einem operativen Cashflow von 273 Millionen US-Dollar und einem freien Cashflow von 229 Millionen US-Dollar erreichte Trulieve neue Rekordwerte. Die Bruttomarge blieb mit 60 % über das gesamte Jahr stabil.
Hinter diesen Zahlen steht ein massives Absatzvolumen. Insgesamt verkaufte das Unternehmen im Jahr 2025 über 50 Millionen Einheiten seiner Eigenmarken. Zum Jahresende verfügte der Konzern über Barreserven in Höhe von 256 Millionen US-Dollar.
Bereinigtes Ergebnis nahe der Gewinnschwelle
Im heute veröffentlichten Bericht für das vierte Quartal weist Trulieve einen Umsatz von 293 Millionen US-Dollar aus. Zwar steht unter dem Strich ein Nettoverlust von 43 Millionen US-Dollar, bereinigt um Sondereffekte belief sich das Minus jedoch lediglich auf 3 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA erreichte 105 Millionen US-Dollar, was einer starken Marge von 36 % entspricht.
Verantwortlich für die Diskrepanz zwischen operativem Erfolg und dem ausgewiesenen Nettoverlust ist primär die US-Steuergesetzgebung (Section 280E). Das Management betonte, dass Trulieve ohne diese spezifische steuerliche Belastung für Cannabis-Unternehmen sowohl im Quartal als auch im Gesamtjahr profitabel gewesen wäre.
Strategische Entlastung der Bilanz
Parallel zum operativen Geschäft optimierte das Unternehmen seine Finanzstruktur. Trulieve löste besicherte Anleihen im Wert von 368 Millionen US-Dollar vorzeitig ab und reduzierte die Gesamtverschuldung bis zum Jahresende auf 232 Millionen US-Dollar. Die durchschnittliche Verzinsung der Schulden liegt nun bei 9,4 %.
Zudem baute das Unternehmen sein Filialnetz auf insgesamt 233 Standorte aus. Ein wichtiger Meilenstein für das künftige Wachstum ist die bedingte Zulassung für eine Lizenz in Texas. Dieser Schritt könnte den Zugang zu einem der potenziell größten Märkte der USA ebnen. Der Fokus bleibt auf dem Ausbau der Eigenmarken und der Stärkung der Kundenbindung, um die Marktposition trotz des schwierigen regulatorischen Umfelds zu festigen.
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