Der Silberpreis zeigt zum Wochenschluss deutliche Stärke. Verantwortlich sind neben verschärften US-Handelsspannungen und geopolitischen Risiken vor allem fundamentale Marktdaten: Der globale Silbermarkt steuert auf das sechste Angebotsdefizit in Folge zu.

Historisch niedrige Lagerbestände

Die Situation an den physischen Märkten spitzt sich zu. Die registrierten und sofort lieferbaren Silberbestände an der COMEX sind auf ein historisches Tief unter 90 Millionen Unzen gefallen. Gleichzeitig prognostizieren Analysten für 2026 ein Angebotsdefizit von rund 67 Millionen Feinunzen. Diese strukturelle Knappheit bildet eine solide Basis für den aktuellen Preisanstieg.

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Besonders bemerkenswert: Während die industrielle Nachfrage voraussichtlich um 2 Prozent zurückgehen wird, kompensiert die physische Investmentnachfrage diesen Rückgang mehr als deutlich. Analysten erwarten hier einen Anstieg um 20 Prozent auf ein Dreijahreshoch – ein klares Signal, dass Anleger verstärkt auf Münzen und Barren setzen.

Geopolitik als Verstärker

Die verschärfte US-Zollpolitik sorgt für zusätzlichen Rückenwind. Unsicherheiten über eine mögliche globale Handelskonfrontation treiben Investoren klassischerweise in Sachwerte. Weiteres Spannungspotenzial birgt das am Donnerstag in Genf stattfindende Atomgespräch zwischen den USA und dem Iran. Jede Eskalation dürfte die Risikoprämien für Edelmetalle erhöhen. Unterstützung kommt zudem vom schwächelnden US-Dollar, der das in Dollar notierte Silber für internationale Käufer günstiger macht.

Marktphase: Konsolidierung mit Potenzial

Nach der starken Rallye zu Jahresbeginn durchläuft der Silberpreis eine Konsolidierungsphase auf hohem Niveau. Die Kombination aus strukturellem Angebotsdefizit, historisch niedrigen Lagerbeständen und erhöhter Investmentnachfrage schafft ein stabiles Fundament. Entscheidend für die weitere Entwicklung bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank – hier könnten sich in den kommenden Wochen neue Impulse ergeben.

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