Alphabet Aktie: Vielfältige Unsicherheiten!
Alphabet treibt den KI-Kurs weiter nach vorn: Google DeepMind hat gestern ein größeres Upgrade für „Gemini 3 Deep Think“ angekündigt, ein spezialisiertes Modell für komplexes Schlussfolgern. Die Nachricht kommt in einer Phase, in der die Aktie nach den Quartalszahlen zwar solide geliefert hat, Anleger aber vor allem über die geplanten Investitionen stolpern.
Doch kann die neue Modell-Generation die Skepsis rund um die deutlich höheren Ausgaben wirklich dämpfen?
- Upgrade für Gemini 3 Deep Think: Fokus auf Wissenschaft, Forschung, Engineering
- Aktie seit den Q4-Zahlen laut Zacks rund 7% im Minus
- CapEx-Ausblick 2026: 175–185 Mrd. US-Dollar (mehr als doppelt so viel wie 2025)
„Deep Think“ soll in Forschung helfen
Google DeepMind positioniert den обновerten „Deep Think“-Modus als Werkzeug für Aufgaben, die oft keine klaren Leitplanken oder „die eine“ richtige Lösung haben. Laut Google entstand das Update in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Forschern.
Verfügbar ist die neue Version zunächst für Google AI Ultra-Abonnenten in der Gemini-App. Zusätzlich startet ein Early-Access-Programm über die Gemini API für Forscher, Ingenieure und Unternehmen.
Google nennt dafür bereits konkrete Beispiele aus der Praxis:
- Ein Mathematiker an der Rutgers University soll mit dem Modell einen logischen Fehler in einem Fachpaper gefunden haben, das ein menschliches Peer-Review passiert hatte.
- Das Wang Lab der Duke University setzte es laut Google ein, um Fertigungsverfahren für komplexes Kristallwachstum in der Halbleiterforschung zu optimieren.
- Ein Google-F&E-Verantwortlicher demonstrierte einen schnelleren Entwurf physischer Komponenten für Assistenzgeräte.
Bei Benchmarks meldet DeepMind ebenfalls hohe Werte: 84,6% bei ARC-AGI-2 (abstraktes Schlussfolgern), 81,5% bei MMMU-Pro (multimodales Verständnis) sowie laut Angaben „Goldmedaillen-Niveau“ bei der Internationalen Mathematik-Olympiade 2025.
Starke Zahlen – aber der CapEx-Ausblick drückt
Die KI-News trifft auf eine Aktie, die seit den Q4-2025-Zahlen (veröffentlicht Anfang des Monats) unter Druck steht. Zwar übertraf Alphabet die Erwartungen, doch der Ausblick für die Investitionsausgaben sorgt für Diskussionen um den künftigen Free Cashflow.
Die Q4-Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz: 113,83 Mrd. US-Dollar (plus 18% gegenüber Vorjahr)
- Verwässertes EPS: 2,82 US-Dollar (Konsens: 2,61 US-Dollar)
- Google-Cloud-Umsatz: 17,66 Mrd. US-Dollar (plus 48%)
- Nettoergebnis: +30% zum Vorjahr
Gleichzeitig stellte Alphabet für 2026 CapEx von 175 bis 185 Mrd. US-Dollar in Aussicht – laut Unternehmensangaben vor allem für KI- und Cloud-Infrastruktur wie Rechenzentren, Chips und Server.
Infrastruktur, Nutzung – und ein wichtiger Termin
Alphabet verweist zudem auf eine stark wachsende Nutzung: Eigene Modelle wie Gemini verarbeiten demnach inzwischen über 10 Milliarden Tokens pro Minute über direkte API-Nutzung. Die Gemini-App kommt laut Q4-Mitteilung auf mehr als 750 Millionen monatlich aktive Nutzer. Google Cloud beendete 2025 mit einer annualisierten Umsatzrate von über 70 Mrd. US-Dollar.
Bei den Produkten blieb das Tempo hoch: Ende Januar startete „Project Genie“ (für AI-Ultra-Kunden), Gemini 3 wurde in Q4 direkt in den KI-Modus der Suche integriert. Außerdem überschritt YouTube beim Jahresumsatz laut Unternehmen die Marke von 60 Mrd. US-Dollar (Werbung und Abos).
Der nächste klare Orientierungspunkt für den Markt ist bereits terminiert: Am 23. April legt Alphabet die nächsten Quartalszahlen vor.
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