DroneShield Aktie: Wachstumskurs beschleunigt
Der australische Spezialist für Drohnenabwehr wächst rasant – doch kann die operative Struktur mit dem Tempo mithalten? Mit der Verpflichtung eines erfahrenen Industriemanagers will das Unternehmen die Skalierung nun professionell absichern und das Vertrauen der Anleger nach einer volatilen Phase festigen.
Erfahrener Stratege übernimmt operative Führung
Michael Powell wurde mit Wirkung zum 10. Februar als neuer Chief Operating Officer (COO) bestellt. Die Personalie ist ein klares Signal an den Markt: DroneShield bereitet sich auf den Übergang vom Wachstumsunternehmen zum etablierten Rüstungszulieferer vor. Powell bringt über 25 Jahre Erfahrung in der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie mit und war zuvor in leitenden Positionen bei Schwergewichten wie Thales Australia und Knorr-Bremse tätig.
Seine Hauptaufgabe wird es sein, die globalen Abläufe zu straffen und die Lieferketten robust aufzustellen. Dies ist notwendig, da die Nachfrage nach Systemen zur Abwehr unbemannter Flugobjekte (C-UAS) weltweit steigt und die Integration in nationale Sicherheitsarchitekturen voranschreitet. CEO Oleg Vornik betonte, dass Powells Erfahrung bei der Steuerung komplexer Großprojekte entscheidend sei, um „mit Disziplin und Resilienz“ zu skalieren.
Starke Zahlen untermauern den Anspruch
Der operative Ausbau folgt auf beeindruckende Finanzergebnisse. Im vierten Quartal 2025 konnte DroneShield den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Prozent auf 51,3 Millionen AUD steigern. Besonders positiv bewerten Marktbeobachter die Entwicklung beim Cashflow: Erzielte das Unternehmen im Vorjahr noch einen Mittelabfluss, stand im abgelaufenen Quartal ein positiver operativer Cashflow von 7,7 Millionen AUD zu Buche.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegen bereits feste Umsatzzusagen in Höhe von 95,6 Millionen AUD vor. Um diese Aufträge abzuarbeiten, wurden die Fertigungskapazitäten am Standort Alexandria in New South Wales signifikant erweitert.
Vertrauen zurückgewinnen
Die Professionalisierung der Führungsebene kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die Aktie stand zuletzt unter Druck, nachdem Insiderverkäufe Ende 2025 für Unruhe unter den Investoren gesorgt hatten. Als Reaktion darauf führte das Unternehmen bereits Mindesthaltefristen für das Management ein.
Mit der Auswahl für das LAND 156-Projekt der australischen Verteidigungskräfte im Januar und der nun gestärkten operativen Basis ist der Grundstein für weiteres Wachstum gelegt. Der Erfolg der Aktie wird in den kommenden Quartalen maßgeblich davon abhängen, ob die neuen Kapazitäten effizient genutzt und die Margen im Zuge der Skalierung stabil gehalten werden können.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








