DroneShield Aktie: Starke Signale
DroneShield liefert heute gleich zwei Nachrichten, die zusammen ein klares Bild zeichnen: kräftiges Wachstum und Rückenwind aus der Politik. Neben den Jahreszahlen für 2025 meldet das Unternehmen eine neue Forschungskooperation mit dem australischen Verteidigungsministerium. Doch wie belastbar ist dieser Aufschwung?
Wachstumsschub bei Umsatz und Ergebnis
Laut dem heute veröffentlichten Appendix-4E-Bericht sprang der Umsatz im Kalenderjahr 2025 um 276% auf 216,5 Mio. US-Dollar. Unterm Strich meldete DroneShield 3,5 Mio. US-Dollar Nettogewinn – ein Plus von 367% und zugleich der Wechsel aus früheren Verlustphasen in die Gewinnzone.
Auch operativ fällt die Entwicklung deutlich aus: Der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern stieg auf 33,3 Mio. US-Dollar (+1.686% gegenüber 2024). Beim EBITDA drehte das Unternehmen ebenfalls ins Plus: 4,5 Mio. US-Dollar nach -8,6 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Das ist insofern wichtig, weil es zeigt, dass der Sprung nicht nur aus Einmaleffekten stammen muss, sondern sich auch in der operativen Ertragskraft niederschlägt.
SaaS als Hebel – und ein voller Auftragskorridor
Ein zentraler Treiber ist das Softwaregeschäft: Die SaaS-Umsätze kletterten um 312% auf 11,6 Mio. US-Dollar. DroneShield verfolgt das Ziel, innerhalb von fünf Jahren 30% des Gesamtumsatzes aus SaaS zu erzielen. Für 2026 sind laut Unternehmensangaben bereits 22 Mio. US-Dollar SaaS-Umsatz „gesichert“.
Noch auffälliger: Die risikoungewichtete Vertriebspipeline wuchs binnen zwölf Monaten um 92% auf 2,3 Mrd. US-Dollar – verteilt auf nahezu 300 Opportunitäten. Für das Geschäftsjahr 2026 seien zudem 104 Mio. US-Dollar Umsatz bereits gesichert; 22 Mio. US-Dollar davon waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung schon erfasst. Das liefert einen greifbaren Hinweis darauf, dass die Nachfrage nicht nur ein kurzfristiger Ausschlag war.
Produktion hochfahren – plus Forschungspakt mit Defence
Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, will DroneShield seine jährliche Produktionskapazität von 500 Mio. US-Dollar (2025) auf 2,4 Mrd. US-Dollar bis Ende 2026 ausbauen. Geplant sind neue Standorte in Australien, den USA und Europa. Parallel wuchs die Belegschaft von 250 auf über 450 Mitarbeitende, darunter mehr als 350 Hardware- und Software-Ingenieure.
Zusätzlichen Rückenwind bringt eine zweite Meldung von heute: Das australische Verteidigungsministerium kündigte eine dreijährige bilaterale Forschungskooperation mit DroneShield an. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen Daten zu neuen Drohnentechnologien geteilt werden, außerdem geht es um Zugang zu Testobjekten, Testgeländen und Einrichtungen. Der Chief Defence Scientist Prof. Tanya Monro betonte in der Mitteilung die Bedeutung von Counter-Drone-Technologie für die Sicherheit der Streitkräfte.
Beim Kursbild bleibt die Aktie kurzfristig dennoch unter Druck: In den vergangenen 30 Tagen steht ein Minus von 26,64% zu Buche (Schlusskurs gestern: 1,86 €).
Governance-Nachschärfung und solide Bilanz
Neben Zahlen und Partnerschaft gab es auch interne Konsequenzen: DroneShield führte eine überarbeitete Trading-Policy sowie eine verpflichtende Mindestbeteiligung für Direktoren und Top-Manager ein. Der CEO soll künftig Aktien im Gegenwert von 200% des Jahresgehalts halten, Direktoren im Gegenwert ihrer jährlichen Grundvergütung. Hintergrund war laut Bericht eine umstrittene Aktienverkaufsaktion von Führungskräften Ende 2025.
Finanziell wirkt das Fundament stabil: Zum 31. Dezember 2025 hielt das Unternehmen 210 Mio. US-Dollar an Cash und Term Deposits, blieb schuldenfrei und meldete drei Quartale in Folge positiven operativen Cashflow. Als Wachstumstreiber nannte das Management zudem mehrere regulatorische Initiativen und Rahmenwerke, die den adressierbaren Markt für Anti-Drohnen-Technologie in Militär, Behörden und zivilen Anwendungen ausweiten sollen.
Unterm Strich kombiniert DroneShield heute starke Wachstumszahlen mit konkreten Signalen für anhaltende Nachfrage (Pipeline, „gesicherte“ Umsätze) und einem staatlichen Kooperationsrahmen – während das Unternehmen parallel Kapazitäten und Governance-Strukturen für die nächste Phase hochzieht.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








