DroneShield lieferte Rekordzahlen für das vierte Quartal – und stürzte trotzdem ab. Der Grund: eine deutliche Kürzung der Umsatzprognosen, die Anleger kalt erwischte.

Die australische Counter-Drone-Spezialistin meldete am 27. Januar 2026 für Q4 2025 einen Umsatz von 51,3 Millionen Dollar – ein Plus von 94 Prozent zum Vorjahr. Die Bareinnahmen von Kunden stiegen sogar um 142 Prozent auf 63,5 Millionen Dollar. Der operative Cashflow drehte mit 7,7 Millionen Dollar ins Plus, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Minus von 8,9 Millionen Dollar zu Buche stand. Die Kasse war zum Jahresende mit 210,4 Millionen Dollar gut gefüllt.

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Pipeline schrumpft um 450 Millionen

Doch die starken Quartalszahlen konnten die Anleger nicht beruhigen. DroneShield reduzierte seine Sales Pipeline von zuvor 2,55 Milliarden auf nun 2,1 Milliarden Dollar. Das Unternehmen begründete den Schritt mit zurückgenommenen Annahmen zur Nachfrage im zivilen US-Sektor. Potenzielle Kunden wie Flughäfen und Rechenzentren würden ihre Investitionsentscheidungen weiter evaluieren.

Die Reaktion der Märkte fiel heftig aus: In der letzten Januarwoche verlor die Aktie rund 30 Prozent an Wert.

Europa bleibt Hoffnungsträger

Die aktuelle Pipeline zeigt ein klares geografisches Gefälle. Europa führt mit 66 Projekten im Volumen von 1,3 Milliarden Dollar. Die USA folgen mit 127 Projekten, die jedoch nur auf 303 Millionen Dollar kommen.

Das Unternehmen hatte Ende 2025 mehrere Aufträge gewonnen, darunter einen 8,2-Millionen-Kontrakt für tragbare Abwehrsysteme an einen westlichen Militärkunden sowie einen 49,6-Millionen-Vertrag mit einem europäischen Militär.

Wichtige Zahlen im Überblick:

  • Q4-Umsatz: 51,3 Millionen Dollar (+94% YoY)
  • Bareinnahmen Q4: 63,5 Millionen Dollar (+142% YoY)
  • Operativer Cashflow Q4: 7,7 Millionen Dollar (Vorjahr: -8,9 Millionen)
  • Kassenbestand (31.12.): 210,4 Millionen Dollar
  • Sales Pipeline: 2,1 Milliarden Dollar (zuvor: 2,55 Milliarden)

Mitarbeiter profitieren vom Wachstum

Am 23. Januar 2026 gab DroneShield bekannt, dass 9,2 Millionen Performance-Optionen zur Ausübung fällig wurden. Das Unternehmen hatte innerhalb von zwölf Monaten die Marke von 200 Millionen Dollar an Bareinnahmen überschritten – die Bedingung für das Vesting der Optionen. Der nicht liquiditätswirksame Aufwand für Aktienoptionen summierte sich 2025 auf 23,5 Millionen Dollar.

Parallel dazu rollte das Unternehmen am 21. Januar Software-Updates für seine DroneSentry-Plattformen aus. Die Verbesserungen zielen auf bessere Interoperabilität zwischen verschiedenen Sensoren und höhere Erkennungsgenauigkeit bei mobilen Einsätzen.

Die Quartalszahlen zeigen: DroneShield wächst operativ stark. Doch die Unsicherheit über künftige Aufträge im lukrativen US-Zivilmarkt lastet schwer auf der Bewertung. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund vier Milliarden australischen Dollar.

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