Funklöcher sollen bald der Vergangenheit angehören: Die Deutsche Telekom holt sich für den europäischen Markt Elon Musks SpaceX ins Boot. Doch die spektakuläre Satelliten-Allianz ist nicht der einzige Kurstreiber für den Bonner Konzern. Auch die Bilanz für 2025 und eine angehobene Dividende liefern Anlegern derzeit handfeste Argumente.

Satelliten statt Funklöcher

Es ist eine Premiere für Europa: Die Telekom nutzt künftig die V2-Satellitentechnologie von Starlink, um Mobilfunklücken in zehn europäischen Ländern zu schließen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, ab 2028 eine direkte Verbindung zwischen handelsüblichen Smartphones und Satelliten (Direct-to-Device) herzustellen.

Technisch basiert der Dienst auf dem Mobile Satellite Service (MSS)-Spektrum. Wenn terrestrische Netze fehlen – etwa in Naturschutzgebieten oder bei Naturkatastrophen – wechseln kompatible Geräte automatisch ins Weltall-Netz. Für die Telekom ist dies ein strategischer Schachzug, um die Netzabdeckung auf ein neues Niveau zu heben und die Infrastruktur gegen Ausfälle abzusichern.

US-Geschäft treibt Gewinne

Während die Weltraum-Pläne die Fantasie anregen, sorgt das operative Geschäft für die nötige Bodenhaftung. Die Jahreszahlen für 2025 übertrafen die Erwartungen: Der Konzernumsatz kletterte auf 119,1 Milliarden Euro. Als unverzichtbarer Wachstumsmotor erwies sich erneut die Tochter T-Mobile US.

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Auf dem US-Markt stiegen die Service-Umsätze um 7,8 Prozent, während die Kundenzahl um beachtliche 7,8 Millionen wuchs. Die Telekom hat ihren Zugriff auf die US-Tochter im Februar weiter gefestigt und hält nun 52,8 Prozent der Anteile. Im Heimatmarkt Deutschland zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Umsatz gab leicht nach, doch das bereinigte operative Ergebnis legte dank Kostendisziplin und Service-Wachstum zu.

Dividende und Aktienkurs

Die solide Ertragslage kommt den Aktionären direkt zugute. Der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung um 11 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie vor. Zusätzlich stützt ein laufendes Rückkaufprogramm den Kurs: Allein im Januar und Februar 2026 kaufte das Unternehmen über 11 Millionen eigene Anteile zurück.

Der Markt honoriert diese Entwicklung. Die Aktie notiert aktuell bei 33,09 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von über 18 Prozent. Zwar liegt der Kurs damit leicht unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 35,19 Euro, der langfristige Aufwärtstrend ist jedoch intakt.

Anleger blicken nun auf die kommenden Termine: Die Hauptversammlung am 1. April 2026 wird über die Dividende entscheiden, bevor am 13. Mai die Zahlen zum ersten Quartal die Richtung für das laufende Jahr vorgeben. Die Prognose für 2026 sieht bereits weiteres Wachstum beim operativen Ergebnis und Free Cash Flow vor.

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