Die Deutsche Telekom weitet ihre Glasfaser-Kooperation im Ruhrgebiet deutlich aus. Bis zu 60.000 weitere Haushalte in Bochum sollen dadurch Zugang zu Telekom-Produkten erhalten – ohne dass der Konzern die komplette Infrastruktur selbst finanzieren muss. Zeitgleich dreht das Unternehmen an der Preisschraube bei Zusatzkarten.

Die wichtigsten Fakten:
- Kooperation mit GLASFASER RUHR erreicht 30.000 zusätzliche Haushalte sofort
- Weitere 30.000 Haushalte bis Ende 2029 geplant
- PlusKarten werden ab Februar 2026 um 50 Prozent teurer
- Aktienrückkaufprogramm über zwei Milliarden Euro läuft seit 5. Januar

Gemeinsam statt allein

Die heute Mittag verkündete Ausweitung der Partnerschaft mit GLASFASER RUHR folgt einem klaren Muster: Die Telekom setzt verstärkt auf geteilte Infrastruktur statt auf Parallelausbau. "Wir bauen und betreiben gemeinsam und ermöglichen uns wechselseitigen Zugriff auf unsere Bestandsinfrastruktur", erklärte Kooperations-Verantwortlicher Thilo Höllen.

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Der Ansatz senkt die Investitionslast erheblich. Statt in dicht besiedelten Gebieten wie Bochum eigene Glasfasernetze zu verlegen, nutzt der Konzern bestehende Strukturen und sichert sich dennoch den Kundenzugang. Die Strategie beschleunigt den Ausbau und verbessert die Kapitaleffizienz.

Tariferhöhungen im Gegenzug

Parallel zu den Kooperationen justiert die Telekom ihre Preisstruktur. Ab Februar kostet die zweite PlusKarte für Erwachsene 50 Prozent mehr als bisher. Im Gegenzug gleicht das Unternehmen den Leistungsumfang der Zusatzkarten an die Hauptkarte an und erweitert etwa das EU-Roaming um Datenvolumen außerhalb Europas.

Die Maßnahme zielt auf eine Premium-Positionierung. Höhere Preise sollen durch erweiterte Services gerechtfertigt werden – ein Balanceakt zwischen Kundenbindung und Ertragssteigerung.

Rückenwind durch Aktienrückkäufe

Unterstützung erhält der Kurs durch das seit dem 5. Januar laufende Rückkaufprogramm. Bis Jahresende will die Telekom eigene Aktien im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro erwerben. Die erste Tranche läuft noch bis Ende März. Am 26. Februar folgen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 – ein wichtiger Termin für die Bewertung der Geschäftsentwicklung.

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