Der radikale Rückzug aus dem US-Immobilienmarkt hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz der Deutschen Pfandbriefbank. Nach einem massiven Jahresverlust fliehen Anleger aus dem Papier, während Leerverkäufer den Druck weiter erhöhen. Die Transformation des Immobilienfinanzierers erweist sich als deutlich teurer und langwieriger als vom Management erhofft.

Teurer Rückzug aus den USA

Verantwortlich für die trübe Stimmung sind die jüngsten Geschäftszahlen für das Jahr 2025. Der Immobilienfinanzierer verbuchte einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die strategische Kehrtwende in den Vereinigten Staaten. Um Risiken bei notleidenden Krediten abzufedern, musste das Institut allein hier rund 410 Millionen Euro an Risikovorsorge bilden. Weitere 68 Millionen Euro flossen in die Absicherung eines europäischen Investmentportfolios. Infolgedessen schrumpfte der gesamte Kreditbestand von 29 auf 27,3 Milliarden Euro. Zwar stieg das Neugeschäftsvolumen um 23 Prozent an, diese Zuwächse reichten jedoch nicht aus, um die hohen Kosten des Portfolioabbaus zu kompensieren.

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Die Quittung an der Börse folgte prompt. Am Freitag rutschte der Kurs um weitere 4,38 Prozent ab und markierte bei 2,75 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat der Titel damit knapp 34 Prozent an Wert verloren. Analysten stufen das Papier ab, und Leerverkäufer bauen ihre Short-Positionen gezielt aus. Sie spekulieren auf eine anhaltende Schwächephase, da geopolitische Unsicherheiten die gewerbliche Immobilienfinanzierung zusätzlich belasten.

Keine schnelle Besserung in Sicht

Vorstandschef Kay Wolf rechnet kurzfristig nicht mit einer Trendwende. Die Transformation des Instituts nimmt mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant, weshalb der Bank ein herausforderndes Jahr 2026 bevorsteht. Ein anhaltend hohes Zinsniveau und die schwache wirtschaftliche Dynamik in der Eurozone bremsen das Neugeschäft in den europäischen Kernmärkten.

Zwar soll die neue Investment-Plattform "pbb Invest" im laufenden Jahr erste Gebühreneinnahmen von etwa 40 Millionen Euro beisteuern. Solange der Abbau der US-Altlasten jedoch das bestimmende Thema bleibt, fehlt der Aktie ein greifbarer fundamentaler Katalysator für eine nachhaltige Erholung.

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