Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Schleppende Besserung?
Nach einem schmerzhaften Rückzug aus dem US-Gewerbeimmobilienmarkt richtet die Deutsche Pfandbriefbank ihren Fokus wieder auf den Heimatmarkt. Ein dreistelliger Millionenverlust prägte das abgelaufene Geschäftsjahr, doch nun sollen europäische Finanzierungen die Wende bringen. Gelingt dem Immobilienfinanzierer mit dieser Neuausrichtung die Rückkehr in die Gewinnzone?
Als sichtbares Zeichen der strategischen Neuausrichtung vermeldete das Institut gestern den Abschluss einer großvolumigen Kreditvereinbarung in Nordrhein-Westfalen. Die Bank stellt bis zu 80 Millionen Euro für ein vollständig vermietetes Logistikzentrum in Werne bereit, das vom Asset Manager GARBE Industrial verwaltet wird. Diese Finanzierung mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren unterstreicht den Plan, das problematische US-Geschäft hinter sich zu lassen und das europäische Kernportfolio zu stabilisieren.
Teurer Abschied aus den USA
Wie tiefgreifend die Einschnitte des Strategiewechsels sind, zeigten die in der Vorwoche präsentierten Jahreszahlen. Die Bank verbuchte für 2025 einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro, maßgeblich verursacht durch hohe Risikovorsorgen von 410 Millionen Euro. Diese Rückstellungen federn vor allem potenzielle Kreditausfälle im US-Büromarkt sowie bei ausgewählten deutschen Projekten ab. Infolgedessen entfällt die Dividende für die Aktionäre in diesem Jahr komplett.
Diese fundamentale Belastung spiegelt sich deutlich im Chartbild wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verlor der Titel knapp 47 Prozent an Wert. Erst gestern markierte die Aktie ein neues 52-Wochen-Tief bei 2,90 Euro, bevor sie im heutigen Handel eine leichte Gegenbewegung auf 2,99 Euro vollzog.
Moderates Wachstum im Blick
Trotz der Altlasten aus dem Abbauportfolio verzeichnete das Neugeschäft 2025 ein Plus von 23 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Zudem bietet die harte Kernkapitalquote von 14,9 Prozent ein solides Fundament für den weiteren Umbau.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management aufgrund der nachwirkenden Kosten des US-Rückzugs lediglich mit einem moderaten Vorsteuergewinn zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Erste positive Ertragseffekte sollen dabei aus der neu erworbenen Deutsche Investment Group fließen, die rund 40 Millionen Euro an Gebühreneinnahmen beisteuern soll. Das mittelfristige Ziel einer Eigenkapitalrendite von acht Prozent verschiebt sich durch die laufende Konsolidierung verbindlich auf das Jahr 2028.
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