Am Donnerstag legt die Deutsche Pfandbriefbank vorläufige Zahlen für 2025 vor – und diesmal geht es um mehr als nur ein paar Tabellenwerte. Nach dem Rückzug aus dem US-Geschäft und einem Vorsteuerverlust steht die Frage im Raum, wie belastbar die neue Ausrichtung wirklich ist. Was genau sollten Anleger bei den Details am 5. März im Blick behalten?

Darauf kommt es am 5. März an

Mit den vorläufigen Jahresergebnissen will das Management konkreter zeigen, wie sich das Geschäft nach dem Strategiewechsel entwickelt. Im Zentrum steht dabei die Risikovorsorge – vor allem mit Blick auf das Engagement in Gewerbeimmobilien. Hier erwarten Marktteilnehmer die endgültigen Zahlen und damit mehr Klarheit, wie stark mögliche Belastungen das Ergebnis geprägt haben.

Ebenfalls wichtig: die Zinsmargen. Sie geben Hinweise, wie gut das Kerngeschäft in Europa aktuell trägt und ob die Ertragsbasis stabil genug ist, um die Lücke aus dem US-Rückzug zu schließen. Und auch zur Dividendenpolitik dürfte jeder Satz zählen, denn die Bank hatte zuletzt bereits mittelfristige Ziele verschoben.

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US-Rückzug, Verlust – und jetzt wieder Gewinn?

Bereits im Februar hatte die Bank Eckdaten für 2025 veröffentlicht. Damals wurde bekannt, dass der Rückzug aus dem US-Geschäft zu einem Vorsteuerverlust für 2025 geführt hat. Die Konsequenz: Auch die mittelfristigen Finanzziele wurden nach hinten geschoben.

Für 2026 stellt die Bank wieder ein positives Vorsteuerergebnis in Aussicht. Die Veröffentlichung am Donnerstag wird deshalb auch als Gradmesser dienen, auf welcher Grundlage diese Prognose steht – und wie weit die Kompensation der wegfallenden US-Erträge durch das europäische Geschäft tatsächlich vorangekommen ist.

Kursbild: Markt bleibt skeptisch

Der Kurs spiegelt diese Unsicherheit bislang wider. Mit 3,48 Euro markierte die Aktie gestern zugleich ihr 52‑Wochen‑Tief. Auf 12-Monats-Sicht steht damit ein Minus von 38,04% zu Buche, und auch der Abstand zum 200‑Tage‑Durchschnitt ist mit rund -26% deutlich.

Konkreter Fahrplan: Die vorläufigen Jahresergebnisse kommen am 5. März 2026, der vollständige Geschäftsbericht für 2025 folgt am 23. März 2026 – zwei Termine, an denen sich zeigen dürfte, wie überzeugend der Neustart nach dem US-Rückzug in Zahlen gegossen ist.

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