Coca-Cola Aktie: Südkorea bremst
Ausgerechnet ein lange stabiler Markt gerät ins Rutschen: Coca-Cola Korea hat erstmals seit der Übernahme vor fast 20 Jahren einen Quartalsverlust ausgewiesen. Das wirft ein Schlaglicht darauf, wie schwierig einzelne Regionen werden können – selbst für einen globalen Konzern. Was steckt hinter dem Dämpfer, und wie reagiert das Unternehmen?
Erstes Minus seit 2007
Betroffen ist die „Refreshing“-Sparte, also das Getränkegeschäft in Südkorea mit Marken wie Fanta und Sprite. Im vierten Quartal des Vorjahres rutschte der Bereich operativ mit 9,9 Milliarden Won ins Minus.
Gleichzeitig gingen die Erlöse zurück: Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 6,7% auf 383,5 Milliarden Won. Damit fällt die Tochtergesellschaft aus dem Muster, das sie seit der Übernahme 2007 geprägt hatte – profitabel zu arbeiten.
Konsequenz: Freiwilligenprogramm für Mitarbeiter
Auf die schwächeren Zahlen folgte ein konkreter Schritt: Coca-Cola Korea startete Ende vergangenen Jahres ein Programm zur freiwilligen Frühverrentung. Es stand Beschäftigten aller Bereiche offen – mit Ausnahme der Produktion.
Laut Branchenkreisen lief die Bewerbungsphase vom 20. November bis zum 1. Dezember. Die Maßnahme deutet darauf hin, dass die Tochter die Kostenbasis anpassen will, um die Ergebnislage wieder zu stabilisieren.
Konzern im Umbau – und Chefwechsel steht an
Die Entwicklung in Südkorea fällt in eine Phase, in der die Muttergesellschaft ihre globale Aufstellung weiter schärft. Coca-Cola verfolgt laut Bericht eine Strategie, kleinere Marken abzugeben und Ressourcen stärker auf Kernprodukte mit hoher Performance zu lenken.
Zusätzlich rückt ein Führungswechsel näher: Der aktuelle COO Henrique Braun soll am 31. März 2026 den CEO-Posten übernehmen. Für Anleger wird damit wichtig, wie der Konzern schwächere internationale Teilbereiche wieder auf Kurs bringt, ohne die übergeordneten Ziele bei Wachstum und Effizienz aus dem Blick zu verlieren.
An der Börse zeigt sich die Aktie derweil wenig bewegt: Der Kurs liegt heute bei 68,77 Euro und damit nur knapp unter dem jüngsten 52‑Wochen‑Hoch von 69,02 Euro.
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