Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Unter Druck
Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank fiel gestern unter die 38-Tage-Linie und lieferte damit ein technisches Verkaufssignal. Heute notiert das Papier im Tradegate-Handel bei 4,4080 EUR (Stand: 12:57 Uhr) und kämpft mit dem Widerstand bei rund 4,50 EUR. Ist die Erholung vom 9. Januar damit vorbei? Die folgende Analyse zeigt, warum die Abwärtsneigung fortbestehen könnte.
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Aktueller Kurs (Tradegate): 4,4080 EUR (Stand: 12:57 Uhr)
- Intraday: +0,23 % | Performance YTD: +4,55 %
- 52‑Wochen‑Hoch / Tief: 6,285 EUR / 3,752 EUR
- Marktkapitalisierung: ca. 590,08 Mio. EUR
- KGV (aktuell): -3,09 | Erwartetes KGV 2026: 6,30
- Dividendenrendite (Basis 0,15 EUR): 3,42 %
- Ratings: Abstieg im BOTSI‑Advisor; boerse.de‑Rating: D
Technische Lage: Verkaufssignal nach Bruch
Der Rutsch unter die 38‑Tage‑Linie gilt als klares technisches Verkaufssignal. Die kurzfristige Erholung seit dem 9. Januar wurde damit gebrochen; die Marke bei etwa 4,50 EUR fungiert nun als relevanter Widerstand. Kurzfristig dominieren Anschlussverkäufe, und jede kleinere Gegenbewegung zieht offenbar Gewinnmitnahmen nach sich. Im Verhältnis zum 52‑Wochen‑Hoch liegt der Kurs deutlich tiefer, das Papier bleibt im Abwärtstrend.
Fundament und Ratings verschärfen die Situation
Die negativen Kennzahlen und die schwachen Ratings verstärken den Abgabedruck. Ein negatives KGV spiegelt operative Verluste des vergangenen Geschäftsjahres wider. Zwar gibt es Schätzungen für eine Rückkehr in die Gewinnzone 2026 (erwartetes KGV ~6,30), doch diese Annahme spiegelt sich bislang nicht im Kurs. Der Absturz in den BOTSI‑Rankings und das boerse.de‑D‑Rating weisen auf eine geringe relative Stärke und ein aktuell ungünstiges Chance‑Risiko‑Profil.
Fazit und Ausblick
Die technische Schwäche und die fundamentalen Vorbehalte sprechen dafür, dass der Abwärtsdruck anhalten kann. Zwei konkrete Bedingungen müssten erfüllt sein, damit sich das Bild deutlich entspannt: ein Rückgewinn der 38‑Tage‑Linie und die nachhaltige Rückeroberung der 4,50‑EUR‑Marke. Solange diese Marken nicht wiedererobert sind, bleibt das Abwärtsrisiko in Richtung des 52‑Wochen‑Tiefs (3,752 EUR) vorhanden.
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