PBB Aktie: Fehlende Wachstumsimpulse?
Die Deutsche Pfandbriefbank hat am Freitag ihre Prognose für 2026 vorgelegt – und löst damit einen Kursrutsch aus. Das Ergebnis soll mit 30 bis 40 Millionen Euro deutlich unter den Erwartungen liegen. Noch gravierender: Zentrale Finanzziele werden um zwei Jahre verschoben.
Die Eckdaten im Überblick:
- Konzernergebnis vor Steuern: 30-40 Mio. Euro (2026)
- Operative Erträge: 375-425 Mio. Euro
- Portfoliovolumen Gewerbeimmobilien: 27-28 Mrd. Euro
- Eigenkapitalrendite-Ziel (8% RoTE): Verschoben auf 2028
- Dividende für 2025: Keine Ausschüttung
Schleppende Markterholung belastet
Als Hauptgrund für den verhaltenen Ausblick nennt die Bank die enttäuschend langsame Erholung der europäischen Märkte für gewerbliche Immobilienfinanzierungen. Hinzu kommen die Folgekosten des US-Rückzugs, die sich nur schrittweise kompensieren lassen. Das Portfoliovolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung wird bei 27 bis 28 Milliarden Euro erwartet – ein Niveau, das die schwache Marktdynamik widerspiegelt.
Besonders schmerzhaft: Nach vorläufigen Zahlen schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro ab. An eine Dividendenausschüttung ist damit nicht zu denken.
Strategische Ziele in weite Ferne gerückt
Die ursprünglich für 2026 geplante Eigenkapitalrendite von 8 Prozent wird nun erst für 2028 angepeilt. Diese Verschiebung um zwei Jahre verdeutlicht das Ausmaß der Herausforderungen. Die Bank kämpft nicht nur mit dem schwierigen Marktumfeld, sondern muss auch die Nachwirkungen ihrer strategischen Neuausrichtung bewältigen.
Die operative Ertragskraft bleibt mit erwarteten 375 bis 425 Millionen Euro überschaubar. Für ein Finanzinstitut dieser Größenordnung ein mageres Ergebnis, das die Aktionäre auf absehbare Zeit auf eine Verbesserung warten lässt. Die Anleger quittieren die Nachricht mit deutlichen Kursabschlägen – die Aktie markierte im Handelsverlauf ein neues Tief.
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