Wenige Tage vor der Präsentation des vollständigen Geschäftsberichts verzeichnet die Deutsche Pfandbriefbank einen Insiderkauf. Barkha Mehmedagic, seit Anfang März neue Generalbevollmächtigte für die gewerbliche Immobilienfinanzierung, hat eigene Anteile erworben. Der Einstieg erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Institut die massiven Verwerfungen des vergangenen Jahres ordnen muss.

Laut einer Pflichtmitteilung investierte Mehmedagic rund 9.760 Euro zu einem Durchschnittskurs von 2,82 Euro. Das Volumen ist überschaubar. Dennoch werten Marktbeobachter solche Transaktionen durch das Management oft als Vertrauensbeweis in die strategische Ausrichtung. Die Aktie notierte am Dienstag bei einem Schlusskurs von 2,77 Euro und bewegt sich damit extrem nah an ihrem 52-Wochen-Tief von 2,75 Euro. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Kursverlust bereits auf über 33 Prozent.

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Altlasten und Risikomanagement

Am 23. März legt die Bank ihr detailliertes Zahlenwerk für 2025 vor. Anleger erwarten tiefere Einblicke in die Bilanzstruktur, nachdem das US-Gewerbeimmobiliengeschäft tiefe Spuren hinterlassen hat. Vorläufige Daten zeigten bereits einen Nettoverlust von rund 284 Millionen Euro, was zur vollständigen Streichung der Dividende führte.

Um die Kapitalquote zu stabilisieren und Risiken auszulagern, hat die Bank im vierten Quartal gehandelt. Mit dem Investor Oaktree wurde eine Verbriefungstransaktion über ein US-Portfolio im Wert von rund 2 Milliarden Dollar vereinbart.

Institutionelles Interesse

Nicht nur auf Managementebene gibt es Bewegung. Kürzlich baute Goldman Sachs seine Gesamtposition bei der Bank auf 5,24 Prozent aus, wobei der Großteil auf Finanzinstrumente entfällt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management nun mit einem Vorsteuerergebnis zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Das Erreichen der ursprünglichen Renditeziele verschiebt sich nach aktuellem Stand auf das Jahr 2028, da die Kosten für den Risikoabbau die Profitabilität der Bank kurzfristig weiter dämpfen.

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