Deutsche Bank Aktie: Amundi stockt auf
Die Deutsche Bank startet mit einer bedeutenden Nachricht ins neue Jahr: Der französische Vermögensverwalter Amundi hat die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält nun 3,001 Prozent der Anteile. Doch während dieser institutionelle Vertrauensbeweis aufhorchen lässt, sorgen erneute IT-Probleme zum Jahreswechsel für Irritationen bei Kunden und Anlegern.
Institutioneller Investor setzt Zeichen
Der Aufstockung kommt strategische Bedeutung zu: Amundi, einer der größten europäischen Asset-Manager, kauft gezielt nach der starken Kursrally 2025 zu. Die Beteiligung liegt nun bei 3,001 Prozent, inklusive Finanzinstrumente bei 3,025 Prozent. Solche Positionsaufstockungen werden am Markt typischerweise als Bestätigung der bisherigen Kursentwicklung gewertet – gerade auf dem aktuellen Bewertungsniveau.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Nach dem charttechnischen Warnsignal kurz vor Jahresende (Bearish Engulfing) könnte das Kaufinteresse des französischen Vermögensverwalters Gewinnmitnahmen bremsen und als Stabilisator wirken.
IT-Störungen überschatten positive Nachricht
Deutlich weniger erfreulich verlief der Jahreswechsel aus operativer Sicht. Am 30. und 31. Dezember meldeten zahlreiche Kunden der Deutschen Bank sowie der Tochtergesellschaften Postbank und Norisbank massive Ausfälle. Online-Banking-Logins funktionierten nicht, Telefon-Services waren zeitweise nicht erreichbar.
Das Institut gab zwar an, die Mehrheit der Probleme bis zum Neujahrstag behoben zu haben. Doch gerade bei der Postbank-Integration häufen sich solche Vorfälle – ein bekanntes Problem, das die technologische Resilienz der Bank in Frage stellt. Finanziell dürfte dieser einzelne Ausfall begrenzte Auswirkungen haben, reputatorisch bleibt er belastend.
Blick nach vorn
Der institutionelle Einstieg von Amundi überwiegt derzeit die negativen Schlagzeilen zur IT-Infrastruktur. Entscheidend wird sein, ob die Aktie die jüngsten Kursniveaus verteidigen kann. Mit Spannung erwarten Anleger die Q4-Zahlen 2025: Hier zeigt sich, ob die IT-Aufwendungen die Kostenziele gefährden und das operative Geschäft mit den optimistischen Management-Prognosen Schritt hält.
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