DeFi Technologies Aktie: Widerstand erstarkt?
Der Titel bleibt nach einem turbulenten vierten Quartal 2025 klar belastet. Heute rückt vor allem eine Frist in den Fokus: Der Stichtag für die Einreichung als Lead Plaintiff in einer Sammelklage ist am Freitag abgelaufen. Genau diese Gemengelage hält die Aktie weiterhin unter Druck.
Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Sammelklage: Frist für Lead-Plaintiff-Anträge ist am Freitag abgelaufen
- Prognose-Schnitt 2025: Umsatzguidance von 218,6 Mio. USD auf rund 116,6 Mio. USD reduziert (−knapp 47%)
- Short Interest: rund 6,7% des Free Floats (Stand: Mitte Januar)
Klage, Vorwürfe und die Folgen
Die rechtlichen Risiken beziehen sich auf den Zeitraum vom 12. Mai 2025 bis 14. November 2025. In eingereichten Beschwerden – unter anderem von Faruqi & Faruqi, LLP – lautet der Kernvorwurf, das Unternehmen habe Anleger mit Aussagen zur DeFi-Arbitrage-Strategie und zum Wettbewerbsumfeld in die Irre geführt.
Eskalationspunkt war der 14. November 2025: Damals senkte DeFi Technologies die Umsatzprognose für 2025 von 218,6 Mio. USD auf etwa 116,6 Mio. USD. Gleichzeitig meldete das Unternehmen einen quartalsweisen Umsatzrückgang von 20%. In der Folge trat CEO Olivier Roussy Newton zurück, die Aktie geriet deutlich unter Verkaufsdruck.
Expansion über Valour in Großbritannien
Trotz der angespannten Stimmung setzt das Unternehmen die Expansion über die Tochter Valour fort. Nach jüngsten Berichten erhielt Valour eine regulatorische Genehmigung, um renditetragende Krypto-ETPs an der London Stock Exchange anzubieten. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Erlösquellen breiter aufzustellen – gerade nachdem Arbitrage-Strategien zuletzt stark in die Kritik geraten waren.
Der neue CEO Johan Wattenström muss parallel Vertrauen zurückgewinnen. Rückenwind aus dem Sektor kam heute kaum: Bitcoin notierte schwächer um 75.000 USD, Ethereum lag deutlich unter seinen Höchstständen aus 2025.
Leerverkäufer bleiben präsent
Auch die Short-Daten unterstreichen die Skepsis: Mitte Januar waren rund 25,9 Mio. Aktien leerverkauft, das entsprach etwa 6,7% des Free Floats. Gegenüber der vorherigen Meldung ist das zwar ein leichter Rückgang um 3,9%, aber das Niveau bleibt bemerkenswert. Genannt werden dabei auch Marktteilnehmer wie Susquehanna International Group und Citadel Advisors, die die Aktie weiter eng verfolgen.
Als nächster Gradmesser gilt der kommende Quartalsbericht: Dann wird sich zeigen, ob die revidierte Umsatzguidance von rund 116,6 Mio. USD für 2025 Bestand hat und ob die neuen UK-Listings über Valour spürbare Mittelzuflüsse auslösen können.
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