DeFi Technologies Aktie: Klage gegen Wachstum
Das kanadische Digital-Asset-Unternehmen steht aktuell an einem entscheidenden Scheideweg. Während die operative Expansion nach Europa mit einer wichtigen Zulassung voranschreitet, lastet eine Sammelklage in den USA schwer auf dem Sentiment. Für Anleger stellt sich die zentrale Frage: Können die starken Zuflüsse im Kerngeschäft die juristischen Unsicherheiten kompensieren?
Juristisches Nachspiel drückt
Der vergangene Freitag, der 30. Januar, markierte einen kritischen Termin im laufenden Rechtsstreit gegen das Unternehmen. Mit dem Ablauf der Frist für den Hauptkläger nimmt die Sammelklage vor dem US-Bezirksgericht in New York konkrete Formen an. Im Kern werfen die Kläger DeFi Technologies vor, Risiken im Arbitrage-Handelsgeschäft „DeFi Alpha“ verschwiegen zu haben.
Auslöser für den juristischen Ärger war der Quartalsbericht vom 14. November 2025. Damals musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent sowie eine gesenkte Jahresprognose einräumen. Die Kläger argumentieren, dass der zunehmende Wettbewerb und dessen negative Auswirkungen auf die Arbitrage-Strategien nicht ausreichend kommuniziert wurden. Der zeitgleiche Wechsel an der Unternehmensspitze, bei dem der damalige CEO Olivier Roussy Newton in eine Beraterrolle wechselte, verstärkte die Verunsicherung zusätzlich.
Operativer Lichtblick in Großbritannien
Trotz der juristischen Störfeuer verzeichnet das Unternehmen operative Erfolge. Nur wenige Tage vor dem Gerichtstermin erhielt die Tochtergesellschaft Valour grünes Licht von der britischen Finanzaufsicht FCA. Diese Genehmigung erlaubt es, Krypto-ETPs nun auch an Privatanleger über die Londoner Börse (LSE) zu vertreiben.
Konkret geht es um Produkte wie „Valour Bitcoin Physical Staking“ und „Valour Ethereum Physical Staking“. Dieser Schritt ist strategisch bedeutsam, da er den adressierbaren Markt für die Produkte des Unternehmens in Europa signifikant erweitert und nicht mehr nur auf professionelle Investoren beschränkt ist.
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Solide Finanzbasis trotz Gegenwind
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass das operative Kerngeschäft weiterhin Zugkraft besitzt. Im Jahr 2025 verzeichnete Valour geschätzte Nettozuflüsse von 138,2 Millionen US-Dollar. Diese Mittelzuflüsse demonstrieren, dass das Interesse an den Anlageprodukten trotz der Volatilität am breiteren Kryptomarkt besteht.
Auch die Bilanz wirkt stabil: Mit einem Barbestand von rund 125 Millionen US-Dollar bei einer Gesamtverschuldung von lediglich 16 Millionen US-Dollar verfügt DeFi Technologies über ein komfortables Polster, um sowohl die Expansion zu finanzieren als auch die Rechtskosten zu tragen.
Blick auf die Zahlen im März
Der nächste wichtige Meilenstein für Investoren ist der kommende Ergebnisbericht, der für Ende März 2026 erwartet wird. Hier muss das Management beweisen, dass sich das Segment „DeFi Alpha“ stabilisiert hat und das ETP-Geschäft durch die neue UK-Zulassung weiter skalieren kann. Die weitere Entwicklung der Aktie dürfte maßgeblich davon abhängen, wie schnell sich die juristischen Wolken verziehen und ob die operative Performance wieder in den Vordergrund rückt.
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